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BeispielkonfigurationHandel und Dienstleistungen

Der Kunde ruft das Personal aus einer bestimmten Waschbox

Ein Personalruf für eine Waschanlage ohne ständiges Personal: Der Kunde drückt einen Taster am Bezahlterminal, der Inhaber erhält eine SMS und liest nach seiner Ankunft am Empfänger ab, aus welcher Box der Ruf kam.

  • 6Taster an den Terminals
  • 1Empfänger mit Boxnummer
  • 1GSM-Sender: SMS an den Inhaber
Der Kunde ruft das Personal aus einer bestimmten Waschbox
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Die Waschanlage hat sechs Boxen und läuft ohne ständiges Personal — der Inhaber kommt auf Abruf. Ein Kunde, dessen Zahlung das Terminal nicht angenommen hat oder dessen Programm mittendrin stehen geblieben ist, steht mit nassem Auto in der Box und hat niemanden, den er fragen kann.

Unter der Nummer auf dem Schild ist nicht immer jemand zu erreichen: Der Inhaber fährt gerade Auto, arbeitet woanders oder hat das Telefon stumm geschaltet. Und selbst wenn er abnimmt, kann der Kunde nicht immer sagen, in welcher Box er steht und was genau passiert ist. Wer keine Hilfe bekommt, fährt mit ungelöstem Problem davon — und der Inhaber weiß nicht einmal, dass ihn jemand gebraucht hat.

Ziel des Investors: Weniger Kunden, die mit ungelöstem Problem wegfahren: Ein Ruf aus der Box erreicht den Inhaber per SMS, und vor Ort ist sofort klar, welche Box gerufen hat.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Am Bezahlterminal jeder Box hängt unter einem Vordach ein abgedichteter Batterietaster (PNH-201) mit dem Aufkleber „Personal rufen“. Jeder der sechs Taster hat einen eigenen Code, der im Identifikationsempfänger (IDO-04/99) im Technikraum unter der Nummer seiner Box gespeichert ist.

Der Empfänger erkennt, welcher Taster gesendet hat, und zeigt die Boxnummer. Sein Relais gibt den Zustand auf den Eingang eines GSM-Senders im Gehäuse mit Netzteil (ATG-SG4set), der dem Inhaber eine SMS über den Ruf sendet. Nach der Ankunft liest der Inhaber am Empfänger ab, aus welcher Box der Ruf kam. Der Empfänger wird über ein Netzteil (SPR-ZS1) in einem trockenen Teil des Raums versorgt.

Die Taster sind batteriebetrieben, sodass keine Leitungen zu den Terminals verlegt werden müssen. Das Relais des Empfängers arbeitet monostabil: Bei jedem Ruf zieht es für die eingestellte Zeit an — 30 s oder 1 s — und löst so den GSM-Sender aus.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Ein Taster am Terminal jeder der 6 Boxen ruft den Inhaber per SMS, und der Empfänger zeigt die Boxnummer.

  1. 01 / Signalquelle

    PNH-201 Taster am Terminal der Box

    Der Kunde drückt „Personal rufen“, wenn Terminal oder Programm versagen.

  2. 02 / Empfang

    IDO-04/99 Im Technikraum

    Erkennt den Taster, zeigt die Boxnummer und löst den GSM-Sender aus.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Betreiber SMS vom Sender ATG-SG4set

    Erhält gleich nach dem Tastendruck eine SMS über den Ruf.

Nach der Ankunft ist klar, welche Box gerufen hat. Die SMS nennt keine Boxnummer — der Empfänger zeigt sie, sodass man nach der Ankunft weder die Anlage abgehen noch den Kunden ausfragen muss.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

PNH-201 — Hermetischer Taster, 1 Taste

PNH-201

Abgedichteter Batterietaster am Bezahlterminal der Box, überdacht, mit dem Aufkleber „Personal rufen“. Jeder hat einen eigenen Code.

Anzahl: 6

IDO-04/99 — Identifikationsempfänger, 99 Sender

IDO-04/99

Identifikationsempfänger im Technikraum: zeigt die Nummer der Box, aus der der Ruf kam, und löst über sein Relais den GSM-Sender aus.

Anzahl: 1

SPR-ZS1 — Systemnetzteil

SPR-ZS1

Netzteil 230 V AC für den Identifikationsempfänger, in einem trockenen Teil des Technikraums.

Anzahl: 1

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Der Inhaber weiß es sofort

Die SMS geht gleich nach dem Tastendruck hinaus, sodass der Ruf nicht verloren geht wie ein verpasster Anruf eines Kunden.

Klar, welche Box

Der Empfänger zeigt die Boxnummer, sodass man nach der Ankunft weder die Anlage abgehen noch den Kunden ausfragen muss.

Weniger Kunden ohne Hilfe

Kunden haben direkt am Terminal eine einfache Möglichkeit, Personal zu rufen, und fahren seltener mit ungelöstem Zahlungs- oder Programmproblem davon.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Der Taster hat Schutzart IP44 und arbeitet bei Temperaturen von −10 bis +55 °C: Montage überdacht, außer Reichweite von Lanze und Schaum; bei Frost unter −10 °C arbeitet er außerhalb der Spezifikation.
  • Für vandalismusgefährdete Anlagen bietet GORKE vandalismussichere Taster der LX-Serie an — dann muss auch der Empfänger zur LX-Serie gehören, da die Serien nicht gemischt werden.
  • Mobilfunkempfang im Technikraum sowie die Telefonnummer, an die die SMS gehen soll.
  • Reichweitentest von den Boxen zum Technikraum — Stahlkonstruktion und Boxwände können das Signal dämpfen.
  • Die SMS nennt keine Boxnummer — diese zeigt der Empfänger; zu klären ist, wie lange die Anzeige bestehen bleibt und wer sie löscht. Will der Inhaber die Box schon vor der Ankunft kennen, ist eine andere Konfiguration nötig.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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