PNH-201
Abgedichteter Batterietaster am Bezahlterminal der Box, überdacht, mit dem Aufkleber „Personal rufen“. Jeder hat einen eigenen Code.
Anzahl: 6
Ein Personalruf für eine Waschanlage ohne ständiges Personal: Der Kunde drückt einen Taster am Bezahlterminal, der Inhaber erhält eine SMS und liest nach seiner Ankunft am Empfänger ab, aus welcher Box der Ruf kam.

01 / Kontext der Investition
Die Waschanlage hat sechs Boxen und läuft ohne ständiges Personal — der Inhaber kommt auf Abruf. Ein Kunde, dessen Zahlung das Terminal nicht angenommen hat oder dessen Programm mittendrin stehen geblieben ist, steht mit nassem Auto in der Box und hat niemanden, den er fragen kann.
Unter der Nummer auf dem Schild ist nicht immer jemand zu erreichen: Der Inhaber fährt gerade Auto, arbeitet woanders oder hat das Telefon stumm geschaltet. Und selbst wenn er abnimmt, kann der Kunde nicht immer sagen, in welcher Box er steht und was genau passiert ist. Wer keine Hilfe bekommt, fährt mit ungelöstem Problem davon — und der Inhaber weiß nicht einmal, dass ihn jemand gebraucht hat.
Ziel des Investors: Weniger Kunden, die mit ungelöstem Problem wegfahren: Ein Ruf aus der Box erreicht den Inhaber per SMS, und vor Ort ist sofort klar, welche Box gerufen hat.
Am Bezahlterminal jeder Box hängt unter einem Vordach ein abgedichteter Batterietaster (PNH-201) mit dem Aufkleber „Personal rufen“. Jeder der sechs Taster hat einen eigenen Code, der im Identifikationsempfänger (IDO-04/99) im Technikraum unter der Nummer seiner Box gespeichert ist.
Der Empfänger erkennt, welcher Taster gesendet hat, und zeigt die Boxnummer. Sein Relais gibt den Zustand auf den Eingang eines GSM-Senders im Gehäuse mit Netzteil (ATG-SG4set), der dem Inhaber eine SMS über den Ruf sendet. Nach der Ankunft liest der Inhaber am Empfänger ab, aus welcher Box der Ruf kam. Der Empfänger wird über ein Netzteil (SPR-ZS1) in einem trockenen Teil des Raums versorgt.
Die Taster sind batteriebetrieben, sodass keine Leitungen zu den Terminals verlegt werden müssen. Das Relais des Empfängers arbeitet monostabil: Bei jedem Ruf zieht es für die eingestellte Zeit an — 30 s oder 1 s — und löst so den GSM-Sender aus.
02 / Funktionsprinzip
Ein Taster am Terminal jeder der 6 Boxen ruft den Inhaber per SMS, und der Empfänger zeigt die Boxnummer.
01 / Signalquelle
PNH-201 Taster am Terminal der BoxDer Kunde drückt „Personal rufen“, wenn Terminal oder Programm versagen.
02 / Empfang
IDO-04/99 Im TechnikraumErkennt den Taster, zeigt die Boxnummer und löst den GSM-Sender aus.
03 / Benachrichtigung
Betreiber SMS vom Sender ATG-SG4setErhält gleich nach dem Tastendruck eine SMS über den Ruf.
Nach der Ankunft ist klar, welche Box gerufen hat. Die SMS nennt keine Boxnummer — der Empfänger zeigt sie, sodass man nach der Ankunft weder die Anlage abgehen noch den Kunden ausfragen muss.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.
Abgedichteter Batterietaster am Bezahlterminal der Box, überdacht, mit dem Aufkleber „Personal rufen“. Jeder hat einen eigenen Code.
Anzahl: 6
Identifikationsempfänger im Technikraum: zeigt die Nummer der Box, aus der der Ruf kam, und löst über sein Relais den GSM-Sender aus.
Anzahl: 1
GSM-Sender 2G/4G/LTE im Gehäuse mit Netzteil: sendet dem Inhaber auf das Signal des Empfängers eine SMS über den Ruf.
Anzahl: 1
Netzteil 230 V AC für den Identifikationsempfänger, in einem trockenen Teil des Technikraums.
Anzahl: 1
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Die SMS geht gleich nach dem Tastendruck hinaus, sodass der Ruf nicht verloren geht wie ein verpasster Anruf eines Kunden.
Der Empfänger zeigt die Boxnummer, sodass man nach der Ankunft weder die Anlage abgehen noch den Kunden ausfragen muss.
Kunden haben direkt am Terminal eine einfache Möglichkeit, Personal zu rufen, und fahren seltener mit ungelöstem Zahlungs- oder Programmproblem davon.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.
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