IDO-1000
Identifikationsempfänger in der Wache im Erdgeschoss: erkennt, welcher Taster den Alarm ausgelöst hat, und gibt das Ereignis an Tablica Synoptyczna weiter. Versorgung 9–24 V AC oder DC.
Anzahl: 1
Ein Funksystem zur Alarmidentifikation in einem zweigeschossigen Großmarkt mit mehreren hundert Verkaufsboxen: ein Repeater pro Etage, Tablica Synoptyczna in der Wache, Pager der Streife und SMS.

01 / Kontext der Investition
Der Großmarkt belegt ein zweigeschossiges Gebäude mit mehreren hundert Verkaufsboxen. Der Sicherheitsdienst arbeitet rund um die Uhr; während der Öffnungszeiten ist die Wache besetzt, und eine Zwei-Personen-Streife ist im Objekt unterwegs.
Jeder der 270 Stände soll einen Taster haben, dessen Signal sowohl die Wache als auch die Streife erreicht — mit Standnummer, denn zwischen Hunderten ähnlicher Boxen bleibt keine Zeit, die Quelle des Alarms zu suchen.
Der Investor verlangte außerdem ein Archiv mit Ereignisart, Standnummer, Ereigniszeit und Zeitpunkt der Quittierung durch die Wache, und jeder Alarm sollte zusätzlich per SMS an eine festgelegte Telefonnummer gehen. Bei Hunderten von Tastern auf zwei Etagen zählten zudem die Übertragungszeit und die Belegung des Funkbands.
Ziel des Investors: Die Standnummer beim Sicherheitsdienst — in der Wache und bei der Streife auf ihrem Rundgang — mit Aufzeichnung jedes Ereignisses und seiner Quittierung sowie einer SMS zu jedem Alarm.
In der Wache im Erdgeschoss wurden ein Identifikationsempfänger (IDO-1000) und das Programm Tablica Synoptyczna auf einem Computer eingesetzt — heute auch als Set mit Touch-Computer erhältlich (SPA-1000/T). Nach Funkproben wurde auf jeder Etage ein Repeater (RTS-1000) installiert und jeder Taster nur auf den nächstgelegenen programmiert. Diese bereichsweise Zuordnung bewirkt, dass ein Signal nie über zwei Repeater läuft: Es kommt schneller an und belastet das Funkband weniger.
Die Repeater leiten die Signale der Stände an die Wache und an die Pager der Streife weiter, deshalb konnten an den Ständen auch die kleinsten Taster eingesetzt werden. Jeder Stand wählte seinen eigenen: Schlüsselanhänger-Handsender mit Klappe (PUK-151), Drei-Tasten-Handsender (PUK-303), hermetischer Taster (PNH-201), Armbandsender (PUK-121) oder Überfalltaster PNP-121, dessen heutiges Gegenstück der Untertischtaster (PNP-202) ist. Die Pager der Streife zeigten Etage und Standnummer an; heute übernimmt diese Rolle der Pager OBI-4SH.
Auf dem Bildschirm der Tablica blinkt ein Feld mit Beschreibung und Lage des Stands, und der Computer gibt ein Tonsignal; das Programm sendet außerdem eine SMS mit Ereigniszeit und Standbeschreibung an eine festgelegte Nummer — über ein GSM-Zusatzgerät (heute GSU-SP1000/L). Ein Druck auf das blinkende Feld schaltet den Ton ab und speichert die Quittierung, sodass das Archiv alle vom Investor geforderten Daten enthält.
02 / Funktionsprinzip
Ein Alarm von jedem der 270 Stände erreicht Wache und Streife mit der Standnummer und wird im Archiv gespeichert.
01 / Signalquelle
Stand Vom Stand gewählter TasterSchlüsselanhänger, Handsender, Armbandsender oder Taster — jeder Stand wählte seinen eigenen.
02 / Übertragung
RTS-1000 Repeater auf jeder EtageLeitet das Signal der zugeordneten Taster an die Wache und die Pager der Streife weiter.
03 / Benachrichtigung
Sicherheit Wache, Streife und SMS Bildschirm + PagerStandnummer auf dem Bildschirm der Tablica, Alarm auf den Pagern und SMS an die festgelegte Nummer.
Der Sicherheitsdienst weiß, zu welchem Stand er laufen muss. Ein Druck auf das blinkende Feld schaltet den Ton ab, und das Archiv speichert Standnummer, Ereigniszeit und Quittierungszeit.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Die im Projekt eingesetzten Modelle und ihre Entsprechungen aus dem aktuellen Sortiment.
Identifikationsempfänger in der Wache im Erdgeschoss: erkennt, welcher Taster den Alarm ausgelöst hat, und gibt das Ereignis an Tablica Synoptyczna weiter. Versorgung 9–24 V AC oder DC.
Anzahl: 1
Tablica Synoptyczna mit Touch-Computer — heutiges Set für das in der Anlage eingesetzte Programm: Standnummer auf dem Bildschirm, Quittierung per Druck auf das Feld und Ereignisarchiv mit Quittierungszeit.
Anzahl: 1
Repeater auf jeder Etage: leitet nur die Signale der ihm zugeordneten Taster an die Wache und die Pager der Streife weiter. Versorgung 12 V DC.
Anzahl: 2
Pager der Streife — heutiges Gegenstück zu den in der Anlage eingesetzten Pagern. Der Alarm erreicht den Sicherheitsdienst auf dem Rundgang, außerhalb der Wache.
Anzahl: 2
SMS-Zusatzgerät für Tablica Synoptyczna (LTE) — heutiges Gegenstück zum in der Anlage eingesetzten GSM-Sender GSU-SP1. Sendet zu jedem Alarm eine SMS an bis zu 10 Nummern.
Anzahl: 1
Schlüsselanhänger-Handsender mit Schiebeklappe, vom Verkäufer getragen — die Klappe schützt die Taste vor versehentlichem Drücken.
Anzahl: nach Wahl der Stände
Drei-Tasten-Handsender mit vertiefter Haupttaste, gut ertastbar und gegen versehentliches Drücken geschützt.
Anzahl: nach Wahl der Stände
Hermetischer Taster an der Wand oder Säule der Box — ein fester Alarmpunkt, den alle Mitarbeiter des Stands kennen.
Anzahl: nach Wahl der Stände
SOS-Sender, am Handgelenk getragen wie eine Uhr — immer beim Verkäufer, auch abseits der Theke.
Anzahl: nach Wahl der Stände
Überfalltaster unter der Thekenplatte — heutiges Gegenstück zum in der Anlage eingesetzten Taster PNP-121. Alarm unter der Theke, ohne nach einem Sender zu greifen.
Anzahl: nach Wahl der Stände
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Wache und Streife wissen, zu welchem der 270 Stände sie laufen müssen, statt auf zwei Etagen nach der Quelle des Alarms zu suchen.
Der Alarm erreicht den Bildschirm in der Wache, die Pager der Streife und per SMS die festgelegte Nummer, sodass reagieren kann, wer am nächsten ist.
Die Tablica speichert Ereignis- und Quittierungszeit, sodass die Sicherheitsleitung prüfen kann, wie schnell jeder Alarm angenommen wurde.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Quelle: archivierte GORKE-Beschreibung der Umsetzung. Für eine neue Investition wählen wir aktuelle Modelle.
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