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BeispielkonfigurationLogistik und Transport

„Rampe 18 braucht Bedienung“ — der Staplerfahrer wird an eine bestimmte Rampe gerufen

Taster mit Abstelltaste an den Toren, die Rampenbezeichnung am Empfänger im Leitstand, ihre Nummer auf den Pagern der Staplerfahrer sowie ein Repeater, der das Signal ans andere Ende der Halle trägt.

  • 24Rampen mit Taster
  • 3Staplerfahrer mit Pager
  • 30 sWiederholung bis zum Abstellen
„Rampe 18 braucht Bedienung“ — der Staplerfahrer wird an eine bestimmte Rampe gerufen
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Das Distributionszentrum hat 24 Rampen an einer Hallenwand, einen Leitstand an deren Ende und drei Staplerfahrer pro Schicht. Am Tor braucht ein Fahrer oder Lagerarbeiter immer wieder einen Staplerfahrer — zum Entladen oder Beladen.

Heute läuft die Anfrage über Funkgerät und ist anonym: Der Disponent hört, dass „jemand einen Stapler braucht“, und muss nachfragen, an welcher Rampe. Im Lärm der Halle gehen manche Rufe unter, und ein Lkw steht länger am Tor, als das Entladen erfordert. Für das Zentrum heißt das verschobene Zeitfenster und eine Lkw-Schlange auf dem Hof.

Ziel des Investors: Eine eindeutige Meldung von einer bestimmten Rampe, die Disponent und Staplerfahrer erreicht und bestehen bleibt, bis jemand das Tor bedient hat.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

An jedem Tor ist innen in der Halle ein hermetischer Taster mit Abstelltaste (PNH-201C) mit der Rampennummer montiert. Lkw-Fahrer oder Lagerarbeiter drücken ihn einmal, und der Ruf wiederholt sich alle 30 Sekunden, bis jemand ihn mit der Taste am selben Tor abstellt — die Rampe wird nicht vergessen, auch wenn der erste Ruf in einen Moment fällt, in dem alle beschäftigt sind.

Im Leitstand zeigt ein Empfänger mit Klartextanzeige (IDO-1000U/E) „Rampe 18“ statt einer Sendernummer, und die Staplerfahrer sehen die Rampennummer auf ihren Pagern (OBI-4SH), die den Ruf direkt von den Tastern empfangen. Der Disponent ruft niemanden aus — er entscheidet nur, wer fährt, wenn mehrere Rufe gleichzeitig eingehen.

Hochregale und die Metallkonstruktion der Halle dämpfen das Signal, deshalb arbeitet am anderen Hallenende ein Repeater (RTS-1000) mit 12 V DC. Er wiederholt nur die eingelernten Taster und überträgt daher keinen fremden Funkverkehr.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Ein Taster am Tor ruft einen Staplerfahrer, und Leitstand und Pager zeigen die Rampennummer.

  1. 01 / Signalquelle

    PNH-201C Taster mit Abstelltaste am Tor

    Fahrer oder Lagerarbeiter drücken ihn einmal, um einen Staplerfahrer zu rufen.

  2. 02 / Übertragung

    RTS-1000 Repeater am anderen Hallenende

    Leitet das Signal der entferntesten Tore weiter, das die Regale dämpfen.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Rampennummer Empfänger und Pager der Staplerfahrer Leitstand Pager

    Der Disponent sieht „Rampe 18“, die Staplerfahrer die Rampennummer auf dem Pager.

Der Stapler fährt direkt an die richtige Rampe. Der Ruf wiederholt sich alle 30 Sekunden, bis jemand ihn am selben Tor abstellt — so wird keine Rampe vergessen.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

PNH-201C — Hermetischer Taster mit Abstellfunktion

PNH-201C

Hermetischer Taster mit Abstelltaste am Tor, mit Rampennummer: Der Ruf wiederholt sich alle 30 s bis zum Abstellen vor Ort. Batteriebetrieben, IP44.

Anzahl: 24

OBI-4SH

OBI-4SH

Pager des Staplerfahrers: Der Ruf mit der Rampennummer kommt direkt vom Taster, wo immer der Stapler ist. Laden per USB oder kabellos.

Anzahl: 3

RTS-1000 — Repeater, Speicher für 1000 Sender

RTS-1000

Repeater am anderen Hallenende: leitet das Signal der entferntesten Tore an den Leitstand und die Pager weiter; wiederholt nur die eingelernten Sender.

Anzahl: 1

Teil der Anlage

Netzteil 12 V DC

Netzteil am Repeater am anderen Hallenende; der Repeater benötigt 12 V DC.

Anzahl: 1

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Rampennummer sofort

Disponent und Staplerfahrer wissen ohne Nachfrage über Funk, wohin es geht — der Stapler erreicht beim ersten Mal das richtige Tor.

Kein Ruf geht verloren

Der Ruf wiederholt sich bis zum Abstellen am Tor — keine Rampe wird in der Spitzenzeit vergessen, und die Lkw stehen kürzer an den Toren.

Weniger Funkverkehr

Das Funkgerät bleibt für Sonderfälle, und routinemäßige Rampenrufe binden nicht mehr die Aufmerksamkeit des Disponenten.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Die Taster haben Schutzart IP44 und arbeiten ab −10°C — Montage unter Dach, innen in der Halle; bei unbeheizter Halle sind die Wintertemperaturen zu prüfen.
  • Dies ist ein Meldekanal von den Rampen, kein Avisierungssystem, keine Zeitfensterplanung und kein WMS.
  • Funkprobe an den Hochregalen; ihr Ergebnis bestimmt den Standort des Repeaters mit seiner 12-V-DC-Versorgung und ob einer genügt.
  • Anzahl der Staplerfahrer je Schicht, Nummerierung der Rampen und wer den Ruf abstellt — Staplerfahrer oder Lagerarbeiter.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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