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BeispielkonfigurationPflege und Gesundheit

Barrierefreies WC im laufenden Gesundheitszentrum: Notruf ohne Stemmarbeiten

Batteriebetriebene LX-Rufsets für zwei barrierefreie WCs in einem fertiggestellten Gesundheitszentrum: Taster mit Zugschnur im WC, Signalgeber über der Tür und Empfänger am Empfang — ohne Leitungen und ohne Stemmarbeiten.

  • 2barrierefreie WCs
  • 3Geräte in jedem Set
  • 0zu verlegende Leitungen
Barrierefreies WC im laufenden Gesundheitszentrum: Notruf ohne Stemmarbeiten
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Das Gesundheitszentrum arbeitet in einem fertiggestellten Gebäude auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss und im Obergeschoss gibt es je ein WC für Menschen mit Behinderung, der Empfang — der Ort, der während der gesamten Öffnungszeit besetzt ist — liegt im Erdgeschoss. Zu den WCs führt keine Leitung, die sich für eine Rufanlage nutzen ließe.

Ein Patient, dem im WC schwindlig wird oder der stürzt, ist hinter einer geschlossenen Tür und hat vielleicht nicht die Kraft zu rufen. Er muss mit einer einzigen Bewegung Hilfe rufen können — auch vom Boden aus —, und der Empfang muss sofort wissen, aus welchem WC der Ruf kam. Stemmarbeiten und Leitungsverlegung im laufenden Betrieb, zwischen Patiententerminen, kommen nicht infrage.

Ziel des Investors: Ein Hilferuf aus jedem barrierefreien WC, sichtbar im Flur und am Empfang, abgestellt beim Patienten — mit einem System, das ohne Leitungen und ohne Unterbrechung des Betriebs montiert wird.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Jedes WC erhält ein eigenes batteriebetriebenes LX-Rufset (TdN-07). Im WC sitzt ein beleuchteter 3-in-1-Taster (SPX-PK1C): Ruf per Taste oder per Zugschnur, die auch eine am Boden liegende Person erreicht, und Abstellen des Rufs direkt am Taster.

Der Ruf schaltet den optisch-akustischen Signalgeber über der WC-Tür auf der Flurseite ein (BSX-400), sodass das Personal sofort sieht, wo Hilfe gebraucht wird. Gleichzeitig meldet der Empfänger des Sets am Empfang den Ruf (SPX-CS1/B/NT). Die Empfänger beider WCs hängen dort nebeneinander, beschriftet mit „WC — Erdgeschoss“ und „WC — Obergeschoss“, sodass der Empfang weiß, wohin er gehen oder wen er schicken muss. Der Ruf bleibt bestehen, bis ihn jemand vom Personal mit dem Taster im WC abstellt — also beim Patienten.

Alle drei Geräte des Sets sind batteriebetrieben und werden auf Putz montiert, ohne Stromzuführung; der Empfänger hat eine Batterieüberwachung. Die LX-Verbindung reicht im freien Gelände bis 4 km; durch die Decke zwischen dem WC im Obergeschoss und dem Empfang bestätigt sie eine Funkprobe vor der Montage.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Jedes barrierefreie WC hat ein eigenes batteriebetriebenes LX-Set: Taster, Signalgeber über der Tür und Empfänger am Empfang.

  1. 01 / Signalquelle

    SPX-PK1C 3-in-1-Taster im WC

    Der Patient drückt die Taste oder zieht an der Schnur, auch vom Boden aus.

  2. 02 / Empfang

    SPX-CS1/B/NT Empfänger am Empfang

    Meldet den Ruf und ist mit dem Namen seines WCs beschriftet.

  3. 03 / Benachrichtigung

    BSX-400 Signalgeber über der Tür

    Zeigt das WC im Flur mit Licht und Ton an.

Der Ruf endet beim Patienten. Er bleibt bestehen, bis jemand vom Personal ihn am Taster im WC abstellt; das Set wird ohne Leitungen montiert.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

Teil der Anlage

TdN-07

Batteriebetriebenes LX-Rufset für ein WC: 3-in-1-Taster, Signalgeber über der Tür und Empfänger mit Batterieüberwachung. Ein Set pro WC.

Anzahl: 2

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Montage ohne Stemmen

Alle Komponenten sind batteriebetrieben und werden auf Putz montiert — die WCs werden ohne Leitungen und ohne Unterbrechung der Sprechstunden ausgestattet.

Der Ruf endet beim Patienten

Abgestellt wird am Taster im WC — das Signal über der Tür erlischt also nicht, bevor jemand vom Personal beim Patienten ist.

WC sofort erkennbar

Der Signalgeber über der Tür führt im Flur, und ein eigener, beschrifteter Empfänger je WC sagt dem Empfang, zu welchem WC es geht.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Standort der Empfänger — Empfang oder ein anderer Raum, der während der gesamten Öffnungszeit besetzt ist — und die Beschriftung jedes Empfängers mit seinem WC.
  • Funkprobe vom WC im Obergeschoss zum Empfang vor der Montage — Decke und Wände schwächen das Signal.
  • Die Planungsanforderungen an das barrierefreie WC — Tasterhöhe, Schnurlänge, Signalisierung und Abstellen — legt der Planer des Gebäudes fest.
  • Wer zum WC geht, wenn der Empfang mit Patienten beschäftigt ist, und wie das im Ablauf des Gesundheitszentrums festgelegt wird.
  • Batteriewechsel in Taster, Signalgeber und Empfänger im Wartungsplan des Gesundheitszentrums — jedes dieser Geräte hat eine eigene Batterie.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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