SPR-PK1/A/BAT/PT
Ruftaster am Bett, im Wandrahmen in Reichweite des liegenden Bewohners. Batteriebetrieben, ohne Leitungen.
Anzahl: 32
Ein Rufsystem mit Batterietastern für ein Seniorenheim auf zwei Etagen: Taster am Bett, Zugschnur im Bad, Signalgeber über der Tür, Empfänger im Dienstzimmer und Pager für die Pflegekräfte.

01 / Kontext der Investition
Das Seniorenheim hat 32 Einzelzimmer mit Bad auf zwei Etagen. Ein Teil der Bewohner geht selbstständig, ein Teil mit Rollator, einige brauchen bei jedem Aufstehen Hilfe. Pro Schicht arbeiten drei Pflegekräfte, die den größten Teil des Dienstes in den Zimmern verbringen, nicht im Dienstzimmer.
Ein Bewohner, dem es im Bett schlecht geht oder der im Bad schwach wird, muss mit einer einzigen Bewegung Hilfe rufen können — im Bad auch nach einem Sturz, am Boden liegend. Die Pflegekraft muss sofort wissen, aus welchem Zimmer und von welcher Stelle der Ruf kam, selbst wenn sie gerade auf der anderen Etage hilft. Und der Ruf darf nicht verschwinden, bevor wirklich jemand beim Bewohner ist.
Ziel des Investors: Jeder Ruf zeigt Zimmer und Stelle — Bett oder Bad —, erreicht die Pflegekraft, wo immer sie ist, und bleibt bestehen, bis er beim Bewohner abgestellt wird.
An jedem Bett befindet sich in Reichweite des liegenden Bewohners ein Alarmtaster (SPR-PK1/A/BAT). Im Bad gibt es einen Zugtaster mit SOS-Taste (SPR-PC2/AA/BAT): Die Schnur reicht fast bis zum Boden, sodass auch eine gestürzte Person einen Ruf auslösen kann, und die Taste ist vom Waschbecken aus erreichbar. Bewohner, die viel im Haus und im Garten unterwegs sind, tragen einen Sender an der Kette (SPR-P41). Alle Sender sind batteriebetrieben, zu den Wandtastern werden also keine Leitungen verlegt.
Der Ruf aktiviert den Signalgeber über der Zimmertür (BSO-400), sodass eine Pflegekraft im Flur sofort sieht, wohin sie gehen muss. Gleichzeitig zeigt der Empfänger im Dienstzimmer (IDO-1001U/E) die Beschriftung des Senders an, zum Beispiel „Zimmer 12 — Bad“, und die Pager der Pflegekräfte (OBI-4SH), in denen jedes Zimmer eine eigene Zone ist, empfangen den Ruf mit deren Nummer — auch wenn die Pflegekraft gerade auf der anderen Etage hilft. Die Signalgeber werden über das Systemnetzteil (SPR-ZS1) an der Tür versorgt.
Der Ruf bleibt im Dienstzimmer bestehen, bis die Pflegekraft ihn mit dem Abstelltaster am Zimmereingang (SPR-PK1/K/BAT) abstellt — also vor Ort, beim Bewohner. Zeigt die Funkprobe, dass das Signal aus den entferntesten Zimmern der oberen Etage das Dienstzimmer nicht sicher erreicht, überträgt es ein Repeater (RTS-1000) mit eigenem Netzteil (SPR-ZS1).
02 / Funktionsprinzip
Ein Ruf vom Bett oder aus dem Bad erscheint über der Tür, im Dienstzimmer und auf den Pagern der Pflegekräfte.
01 / Signalquelle
Taster und Zugschnur Batteriebetrieben, ohne Leitungen Bett + BadDer Bewohner drückt den Taster oder zieht an der Schnur, auch vom Boden aus.
02 / Empfang
IDO-1001U/E Empfänger mit Beschriftungen im DienstzimmerZeigt die Beschriftung des Senders, z. B. „Zimmer 12 — Bad“.
03 / Benachrichtigung
Pflegekräfte Auch auf der anderen Etage Signalgeber + PagerDas Licht über der Tür zeigt das Zimmer an, der Pager nennt seine Nummer.
Der Ruf endet erst beim Bewohner. Er bleibt am Empfänger im Dienstzimmer bestehen, bis die Pflegekraft ihn mit dem Abstelltaster am Zimmereingang abstellt.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.
Ruftaster am Bett, im Wandrahmen in Reichweite des liegenden Bewohners. Batteriebetrieben, ohne Leitungen.
Anzahl: 32
Sender im Bad: Ruf über die fast bis zum Boden reichende Schnur oder über die SOS-Taste am Waschbecken.
Anzahl: 32
Sender an der Kette für Bewohner, die viel im Haus und im Garten unterwegs sind — Ruf von überall.
Anzahl: 8
Abstelltaster am Zimmereingang: Die Pflegekraft beendet damit den Ruf, sobald sie beim Bewohner ist.
Anzahl: 32
Optisch-akustischer Signalgeber über der Zimmertür: zeigt im Flur, woher der Ruf kam. Tag- und Nachtbetrieb, einstellbare Lautstärke.
Anzahl: 32
Netzteil 230 V AC an der Tür; versorgt den Signalgeber über dem Zimmereingang. Ein weiteres versorgt den Repeater, falls er benötigt wird.
Anzahl: 32 (+1 mit Repeater)
Empfänger im Dienstzimmer: zeigt die Beschriftung des Senders, z. B. „Zimmer 12 — Bad“, und arbeitet mit Abstelltastern.
Anzahl: 1
Pager der Pflegekraft: Der Ruf mit Zimmernummer erreicht sie, wo immer sie gerade ist. Laden per USB oder kabellos (Qi).
Anzahl: 3
Repeater auf der oberen Etage, falls die Funkprobe es erfordert — er leitet das Signal ins Dienstzimmer weiter. Versorgung mit 12 V DC über ein Systemnetzteil.
Anzahl: optional
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Er bleibt im Dienstzimmer bestehen, bis er beim Bewohner abgestellt wird — niemand übersieht einen Ruf aus dem Bad oder beendet ihn, bevor eine Pflegekraft dort ist.
Signalgeber über der Tür, Beschriftung im Dienstzimmer und Nummer auf dem Pager führen direkt zum Zimmer — ohne die Flure beider Etagen abzusuchen.
Taster und Abstelltaster sind batteriebetrieben und werden ohne Leitungsverlegung montiert, Zimmer für Zimmer, ohne dass Bewohner umziehen müssen.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.
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