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BeispielkonfigurationPflege und Gesundheit

Ruf aus Pavillon oder Park mit Angabe der Zone

Das Zonenortungssystem LOK der LX-Serie: Kontrollpunkte in 25 Zonen, persönliche Sender, ein Empfänger im Dienstzimmer und Pager für das Personal — für eine Einrichtung, deren Bewohner sich in drei Pavillons und einem Park aufhalten.

  • 3Pavillons und Park
  • 25Zonen mit Kontrollpunkt
  • 20persönliche Sender
Ruf aus Pavillon oder Park mit Angabe der Zone
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Die Betreuungseinrichtung hat drei im Park verteilte Pavillons und ein Dienstzimmer im Hauptgebäude. Die Bewohner bleiben nicht an einem Ort: Sie gehen zu Aktivitäten in die Gemeinschaftsräume, zu den Mahlzeiten in die Speiseräume, spazieren auf den Wegen und zu den Lauben. Auch das Personal ist zwischen den Pavillons und dem Gelände unterwegs.

In einer solchen Einrichtung reicht der Ruf allein nicht aus. Weiß man nur, wer ruft, aber nicht, wo die Person ist, muss eine Pflegekraft drei Pavillons und den Park absuchen, bevor sie jemanden findet, der auf einem Weg gestürzt ist oder sich im Gemeinschaftsraum unwohl fühlt. Auf einem weitläufigen Gelände zwischen Gebäuden reicht gewöhnlicher Kurzstreckenfunk möglicherweise ebenfalls nicht aus.

Ziel des Investors: Jeder Ruf soll die Nummer der Zone tragen, aus der er kommt, und Dienstzimmer und Personal von jedem Ort der Einrichtung aus erreichen — aus den Pavillons und aus dem Park.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Die Einrichtung ist in 25 Zonen gegliedert: Flure, Gemeinschafts- und Speiseräume in den Pavillons sowie Wege, Lauben und Eingänge im Park. In jeder Zone sitzt an ihrem Eingang ein Kontrollpunkt (P1/LOK) als Chip oder Karte. Bewohner und ein Teil des Personals tragen einen persönlichen Sender (RNX-101LOK), der den Kontrollpunkt beim Betreten der Zone liest — so trägt ein Ruf nicht nur den Alarm, sondern auch die Zone, aus der er kommt.

Im Dienstzimmer zeigt ein LX-Identifikationsempfänger (IDX-1001U/E) im Display, welcher Sender gerufen hat und aus welcher Zone, und speichert das Ereignis im Puffer. Das Personal auf dem Gelände erhält den Ruf auf Pager (OBI-4LX). Die LX-Verbindung ist bidirektional: Der Sender bestätigt den Empfang, sodass der Bewohner weiß, dass der Ruf angekommen ist.

Die LX-Serie reicht im freien Gelände bis 4–5 km und ist auch für schwierige Funkbedingungen ausgelegt. Zeigt die Funkprobe, dass das Signal aus dem entferntesten Pavillon nicht sicher ankommt, bindet ihn ein Reichweitenverstärker (RTX-100BP) in dasselbe System ein.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Ein Ruf vom persönlichen Sender trägt die Nummer der Zone, aus der er kommt, und geht ins Dienstzimmer und auf die Pager.

  1. 01 / Signalquelle

    RNX-101LOK Persönlicher Sender

    Liest den Kontrollpunkt der Zone und sendet den Ruf mit ihrer Nummer.

  2. 02 / Empfang

    IDX-1001U/E Empfänger im Dienstzimmer

    Zeigt, wer ruft und aus welcher Zone, und speichert das Ereignis.

  3. 03 / Benachrichtigung

    OBI-4LX Pager des Personals

    Der Ruf erreicht die Pflegekräfte in den Pavillons und im Park.

Die Pflegekraft geht direkt in die richtige Zone. Kontrollpunkte sitzen am Eingang jeder der 25 Zonen, und der Sender bestätigt den Empfang des Rufs.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

RNX-101LOK — 1-Tasten-Handsender für die Zonenortung

RNX-101LOK

Persönlicher Sender mit einer Taste: liest beim Betreten einer Zone den Kontrollpunkt und sendet den Ruf mit deren Nummer. Bidirektionale Verbindung, bis 5 km im freien Gelände.

Anzahl: 20

P1/LOK — Kontrollpunkt für die Zonenortung

P1/LOK

Kontrollpunkt der Zone als Chip oder Karte, am Eingang zu Flur, Gemeinschaftsraum, Speiseraum oder einer Laube im Park.

Anzahl: 25

OBI-4LX

OBI-4LX

LX-Pager für das Personal mit OLED-Display, kabellos geladen (Qi): Der Ruf erreicht die Pflegekraft in den Pavillons und im Park.

Anzahl: 4

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Eine Zone, nicht nur ein Alarm

Die Pflegekraft geht direkt in den Gemeinschaftsraum, Speiseraum oder zur Laube, aus der der Ruf kam, statt drei Pavillons und den Park abzusuchen.

Das ganze Gelände in einem System

Die LX-Verbindung deckt Pavillons und Park ab, und bei Bedarf bindet ein Verstärker das entfernteste Gebäude ein — ohne Leitungen zwischen den Gebäuden.

Gewissheit, dass der Ruf ankam

Der Sender bestätigt den Empfang — wer Hilfe ruft, muss nicht mehrmals drücken und weiß, dass der Ruf empfangen wurde.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Das ist Zonenortung, kein GPS: Ein Ruf zeigt die Zone des zuletzt gelesenen Kontrollpunkts — die Genauigkeit hängt also von der Anordnung der Kontrollpunkte ab.
  • Zoneneinteilung und Zonennamen werden mit dem Personal festgelegt — damit die Nummer am Empfänger sofort sagt, wohin es geht.
  • Funkprobe aus dem entferntesten Pavillon und von den Rändern des Parks; davon hängt der Verstärker ab.
  • Wer die Sender trägt — Bewohner, Personal oder beide — und wie regelmäßig ihre Batterien geprüft werden.
  • Anzahl der Pflegekräfte in Tag- und Nachtschicht — es werden so viele Pager gebraucht, wie Personen auf Rufe reagieren.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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