Polnischer Hersteller von Funkgeräten seit 1999Technischer Support+48 32 326 30 70
BeispielkonfigurationPflege und Gesundheit

Der Therapeut holt Unterstützung, ohne den Patienten zu verlassen

Ein 433,92-MHz-System für Therapieräume und barrierefreies WC: Taster an der Behandlungsliege, Fußtaster darunter, ein WC-Set und ein Empfänger am Empfang, der die Nummer der Rufstelle anzeigt.

  • 8Therapieräume
  • 18Sender von 99 Speicherplätzen
  • 1Empfänger am Empfang
Der Therapeut holt Unterstützung, ohne den Patienten zu verlassen
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Das Reha-Zentrum hat acht Therapieräume, ein WC für Menschen mit Behinderung und einen Empfang am Eingang. Ein Therapeut arbeitet mit dem Patienten meist allein und hält ihn beim Aufrichten, beim Gehtraining oder beim Umsetzen vom Rollstuhl auf die Liege oft mit beiden Händen.

Wird einem Patienten schwindlig, sackt er zusammen oder stürzt er, braucht der Therapeut eine zweite Person — und kann weder den Raum verlassen, um sie zu suchen, noch den Patienten loslassen, um zum Telefon zu greifen. Rufen durch die geschlossene Tür beunruhigt die Patienten im Wartebereich und sagt nicht, wohin man gehen soll. Die Einrichtung braucht außerdem einen Notruf aus dem barrierefreien WC und will dafür keine zwei getrennten Systeme betreiben.

Ziel des Investors: Ein Ruf aus jedem Therapieraum — per Hand oder Fuß — und aus dem WC erreicht einen einzigen Empfänger am Empfang, der anzeigt, woher er kommt.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Das WC deckt ein WC-Set ab (TdN-01): Taster mit Abstelltaste (PNH-201C), Zugtaster mit Abstelltaste (PNH-201SC), Signalgeber über der Tür und Identifikationsempfänger (IDO-04/99). Die Sender im WC wiederholen den Ruf alle 30 Sekunden, bis ihn jemand vor Ort abstellt. Der Empfänger des Sets steht am Empfang und bedient das ganze System: Auch die Taster der Therapieräume werden in seinen Speicher eingelernt.

In jedem Therapieraum gibt es an der Liege einen Ruftaster im Wandrahmen (SPR-PK1/A/BAT) und unter der Liege einen Fußtaster (SPR-PN1) — für den Moment, in dem beide Hände den Patienten halten. Der Empfänger zeigt die dem Sender zugewiesene Nummer an, eine Liste daneben ordnet jede Nummer einem Therapieraum oder dem WC zu. Das Relais des Empfängers schaltet am Empfang einen Signalgeber mit Lautstärkeregelung (SWR-108), so eingestellt, dass das Personal ihn hört, ohne die Patienten im Wartebereich zu beunruhigen.

Empfänger, Signalgeber am Empfang und Signalgeber über der WC-Tür arbeiten mit 12 V DC aus den Systemnetzteilen (SPR-ZS1). Die Person, die in den Therapieräumen hilft, kann einen Pager (OBI-4SH) tragen, in dem jeder Therapieraum und das WC eigene Zonen sind — dann erreicht sie der Ruf mit der Zonennummer ohne Umweg über den Empfang.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Ein Empfänger am Empfang nimmt Rufe aus acht Therapieräumen und dem barrierefreien WC an und zeigt, woher sie kommen.

  1. 01 / Signalquelle

    Taster An der Liege und darunter

    Der Therapeut ruft per Hand oder Fuß, ohne den Patienten loszulassen.

  2. 02 / Empfang

    IDO-04/99 Empfänger am Empfang

    Zeigt die Nummer an, die dem rufenden Sender zugewiesen ist.

  3. 03 / Benachrichtigung

    SWR-108 Signalgeber am Empfang

    Vom Relais des Empfängers geschaltet, mit auf den Wartebereich abgestimmter Lautstärke.

Der Empfang weiß, wohin er die zweite Person schicken soll. Eine Liste neben dem Empfänger ordnet jede Nummer einem Therapieraum oder dem WC zu; die Person, die unterstützt, kann auch einen Pager tragen.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

TdN-01 — Toiletten-Set mit Empfänger IDO-04/99

TdN-01

Set für das barrierefreie WC: Taster und Zugtaster mit Abstelltaste, Signalgeber über der Tür und ein Identifikationsempfänger, der am Empfang das ganze System bedient.

Anzahl: 1

IDO-04/99 — Identifikationsempfänger, 99 Sender

IDO-04/99

Identifikationsempfänger aus dem Set, am Empfang: speichert alle 18 Sender, zeigt die Nummer des rufenden an und schaltet über sein Relais den Signalgeber.

Anzahl: im Set TdN-01

PNH-201SC — Zugsender mit Abstellfunktion

PNH-201SC

Zugtaster im WC mit 2 m langer Kette: Der Ruf wird alle 30 Sekunden wiederholt, bis er vor Ort abgestellt wird.

Anzahl: im Set TdN-01

SPR-PN1 — Fußtaster

SPR-PN1

Fußtaster unter der Liege: Ruf per Fuß, wenn beide Hände den Patienten stützen. Versorgung über eine 3,6-V-Lithiumzelle.

Anzahl: 8

SWR-108 — Signalgeber mit Lautstärkeregelung

SWR-108

Optisch-akustischer Signalgeber am Empfang, geschaltet vom Relais des Empfängers. Mit dem Lautstärkeregler lässt sich der Ton an den Wartebereich anpassen.

Anzahl: 1

SPR-ZS1 — Systemnetzteil

SPR-ZS1

Netzteil 230 V AC: eines am Empfang für Empfänger und Signalgeber, das zweite an der WC-Tür für den Signalgeber über dem Eingang.

Anzahl: 2

OBI-4SH

OBI-4SH

Pager der Person, die in den Therapieräumen unterstützt: Der Ruf mit der Zonennummer von Raum oder WC erreicht sie direkt. Laden per USB oder kabellos (Qi).

Anzahl: optional

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Die Hände bleiben am Patienten

Der Fußtaster ruft Hilfe genau dann, wenn der Therapeut den Patienten hält und weder die Wand noch ein Telefon erreichen kann.

Der Empfang kennt den Rufort

Die Nummer im Display weist auf Therapieraum oder WC, sodass die zweite Person direkt an die richtige Stelle geht, ohne an Tür um Tür zu klopfen.

Ein System mit Reserven

WC und acht Therapieräume belegen 18 Sender bei einem Empfängerspeicher für 99 — weitere Räume kommen in denselben Empfänger.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Der Empfänger des Sets zeigt Nummern — am Empfang hängt eine Liste der Raumnummern. Soll der Empfang Namen sehen, ist ein Empfänger mit Textanzeige nötig.
  • Lautstärke und Standort des Signalgebers am Empfang — so, dass das Personal ihn immer hört und die Patienten im Wartebereich nicht beunruhigt werden.
  • 230 V am Empfang und an der WC-Tür für die Netzteile von Empfänger und Signalgebern.
  • Funkprobe aus den vom Empfang am weitesten entfernten Therapieräumen, besonders wenn sie auf einer anderen Etage liegen.
  • Wer in jeder Schicht die „zweite Person“ ist, die zu Hilfe kommt, und ob sie einen Pager tragen soll.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

Mehr aus dieser Branche

Pflege und Gesundheit

Ein Projekt für Ihr Objekt

Wählen Sie die Rufanlage für Ihre Einrichtung.

Teilen Sie uns die wichtigsten Anforderungen mit — GORKE hilft, Umfang, Technik und passende Komponenten festzulegen.

← Zurück zu allen Lösungen