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BeispielkonfigurationÖffentliche Gebäude und Veranstaltungen

Barrierefreies WC und sechs Schalter in einem System

Ein 433,92-MHz-Empfänger an der Pforte für Bürgerbüro und barrierefreies WC: ein WC-Set, Untertischtaster an sechs Arbeitsplätzen und ein Signalgeber für den Pförtner.

  • 6Schalter
  • 1barrierefreies WC
  • 8Sender in einem Empfänger
Barrierefreies WC und sechs Schalter in einem System
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Im Gemeindeamt hat das Bürgerbüro sechs Schalter, daneben liegt ein WC für Menschen mit Behinderung. Ein barrierefreies WC braucht einen Notruf: Ein Besucher, dem hinter verschlossener Tür schwindlig wird oder der stürzt, muss sich mit einer Bewegung bemerkbar machen können, und jemand muss zu ihm kommen.

An den Schaltern liegt das Problem anders. Ein Gespräch mit einem Besucher gerät manchmal außer Kontrolle, und der Sachbearbeiter will die Leitung oder die Stadtpolizei rufen — aber so, dass der Besucher es nicht merkt, denn eine erhobene Stimme oder der Griff zum Telefon können die Lage verschärfen. Das Amt will für diese zwei Bedürfnisse keine zwei getrennten Systeme betreiben.

Ziel des Investors: Ein Empfänger an der Pforte für WC und Schalter: Der Pförtner sieht die Nummer der Rufstelle und handelt nach Ablauf, während der Besucher am Schalter den Ruf nicht bemerkt.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Das WC deckt ein WC-Set ab (TdN-01): Taster mit Abstelltaste (PNH-201C) und Zugtaster mit Abstelltaste (PNH-201SC) im WC, Signalgeber über der Tür auf der Flurseite und Identifikationsempfänger (IDO-04/99) an der Pforte. Die Sender im WC wiederholen den Ruf alle 30 Sekunden, bis ihn jemand vor Ort abstellt — ein Ruf aus dem WC endet also beim Besucher.

Jeder der sechs Schalter hat unter der Tischplatte einen Ruftaster (PNP-202), eingelernt in denselben Empfänger, aber nicht in den Signalgeber am WC — in der Schalterhalle leuchtet und ertönt nichts. Der Empfänger zeigt die Nummer des Senders, eine Liste daneben nennt den Ort: „1–6 — Schalter, 7 und 8 — WC“. Das Relais des Empfängers schaltet an der Pforte einen Signalgeber mit Lautstärkeregelung (SWR-108).

Empfänger, Signalgeber an der Pforte und Signalgeber über der WC-Tür arbeiten mit 12 V DC aus den Systemnetzteilen (SPR-ZS1). Soll die Leitung der Schalterhalle Rufe von den Schaltern direkt erhalten, kann sie einen Pager (OBI-4SH) tragen, der nur auf die Untertischtaster eingelernt ist und in dem jeder Schalter eine eigene Zone ist.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Rufe aus dem barrierefreien WC und von sechs Schaltern gehen mit der Nummer der Rufstelle an einen Empfänger an der Pforte.

Barrierefreies WC

  1. 01 / Signalquelle

    WC Taster und Zugtaster

    Der Besucher ruft Hilfe per Taster oder Kette.

  2. 02 / Empfang

    IDO-04/99 Empfänger an der Pforte

    Nummer 7 oder 8 im Display — laut Liste ist das das WC.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Signalgeber An der Pforte und über der Tür Pforte Flur

    Der Pförtner hört den Ruf, und über der WC-Tür schaltet sich der Signalgeber ein.

Ein Ruf aus dem WC endet beim Besucher. Die Sender wiederholen den Ruf alle 30 Sekunden, bis ihn jemand vor Ort abstellt.

Schalter

  1. 01 / Signalquelle

    PNP-202 Untertischtaster am Schalter

    Der Sachbearbeiter ruft Unterstützung mit einer Handbewegung, die der Besucher nicht sieht.

  2. 02 / Empfang

    IDO-04/99 Empfänger an der Pforte

    Die Nummer 1–6 zeigt den Schalter; in der Schalterhalle leuchtet nichts.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Pförtner Ruft die Leitung oder die Stadtpolizei

    Hört den Ruf vom Signalgeber an der Pforte und reagiert nach Prozedur.

Der Besucher am Schalter sieht den Ruf nicht. Die Taster unter den Tischplatten schalten den Signalgeber am WC nicht; die Leitung der Schalterhalle kann einen Pager nur für sie tragen.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

TdN-01 — Toiletten-Set mit Empfänger IDO-04/99

TdN-01

Set für das barrierefreie WC: Taster und Zugtaster mit Abstelltaste, Signalgeber über der Tür und ein Identifikationsempfänger an der Pforte, gemeinsam für das ganze System.

Anzahl: 1

IDO-04/99 — Identifikationsempfänger, 99 Sender

IDO-04/99

Identifikationsempfänger aus dem Set, an der Pforte: speichert die acht Sender von WC und Schaltern, zeigt die Nummer des rufenden an und schaltet über sein Relais den Signalgeber.

Anzahl: im Set TdN-01

PNH-201SC — Zugsender mit Abstellfunktion

PNH-201SC

Zugtaster im WC mit 2 m langer Kette: Der Ruf wird alle 30 Sekunden wiederholt, bis er vor Ort abgestellt wird.

Anzahl: im Set TdN-01

PNP-202 — Überfalltaster zur Untertischmontage

PNP-202

Taster unter der Schalterplatte: Der Sachbearbeiter ruft Unterstützung mit einer Handbewegung, die der Besucher nicht sieht. Batteriebetrieben.

Anzahl: 6

SWR-108 — Signalgeber mit Lautstärkeregelung

SWR-108

Optisch-akustischer Signalgeber an der Pforte, geschaltet vom Relais des Empfängers; die Lautstärke wird am Drehregler der Front eingestellt.

Anzahl: 1

SPR-ZS1 — Systemnetzteil

SPR-ZS1

Netzteil 230 V AC: eines an der Pforte für Empfänger und Signalgeber, das zweite an der WC-Tür für den Signalgeber über dem Eingang.

Anzahl: 2

OBI-4SH

OBI-4SH

Pager für die Leitung der Schalterhalle, nur auf die Untertischtaster eingelernt: Ein Ruf vom Schalter erreicht sie direkt, mit der Zonennummer des Schalters.

Anzahl: optional

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Ein System, ein Ort

Rufe aus dem WC und von sechs Schaltern gehen an einen Empfänger an der Pforte — eine Anlaufstelle, eine Wartung, ein Ablauf.

Der Besucher sieht den Ruf nicht

Der Taster sitzt unter der Tischplatte, und in der Schalterhalle leuchtet nichts — der Sachbearbeiter bittet um Unterstützung, ohne die Stimme zu heben oder das Gespräch zu verschärfen.

Der Pförtner kennt den Rufort

Die Nummer im Display weist auf das WC oder einen bestimmten Schalter, sodass die Unterstützung direkt am richtigen Platz ankommt.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Dies ist ein Kanal, um Unterstützung durch Kollegen zu rufen, kein zertifiziertes Überfallmeldesystem — es ist weder mit der Polizei noch mit einem Sicherheitsdienst verbunden.
  • Ablauf des Pförtners für jede Art von Ruf: WC — hingehen; Schalter — Leitung oder Stadtpolizei rufen.
  • Die Planungsanforderungen an das barrierefreie WC — Tasterhöhe, Kettenlänge, Signalisierung und Abstellen — legt der Planer des Gebäudes fest.
  • 230 V an der Pforte und an der WC-Tür für die Netzteile von Empfänger und Signalgebern.
  • Die Nummernliste am Empfänger — und ihre Aktualisierung, wenn sich die Anordnung der Schalter ändert.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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