PUK-151
Saalbezogener Handsender, von der Saalaufsicht getragen: eine Taste unter einer Schiebeklappe gegen versehentliches Drücken. Gewicht 28 g.
Anzahl: 14
Saalbezogene Handsender, ein Empfänger mit Saalnamen am Wachposten, Pager für das Rundgangspersonal und ein Repeater im Obergeschoss — in einem denkmalgeschützten Gebäude, ohne Montage an den Saalwänden.

01 / Kontext der Investition
Das Museum befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude: 14 Ausstellungssäle auf zwei Etagen, eine Kasse am Eingang und ein Wachposten. In den Sälen arbeitet die Saalaufsicht, zwei Sicherheitsmitarbeiter machen Rundgänge durch das Gebäude.
Die Saalaufsicht braucht manchmal Unterstützung: Ein Besucher fühlt sich unwohl, eine Gruppe benimmt sich unangemessen, jemand berührt Exponate. Sie sollte dann weder die Stimme heben noch den Saal unbeaufsichtigt lassen, und ein Telefon ist nicht immer zur Hand. Der Sicherheitsdienst muss sofort wissen, in welchen Saal er gehen muss.
Zugleich darf die Installation nicht in die historischen Innenräume eingreifen: Stemmarbeiten, Leitungen und Dosen an den Saalwänden kommen nicht infrage, und dicke Mauern und Decken schwächen das Funksignal zwischen den Etagen.
Ziel des Investors: Die Saalaufsicht ruft mit einer Bewegung Unterstützung, der Sicherheitsdienst weiß, aus welchem Saal, und an den Ausstellungswänden wird nichts montiert.
Jeder Saal hat seinen eigenen Handsender mit einer Taste unter einer Schiebeklappe (PUK-151), die vor versehentlichem Drücken schützt. Der Handsender gehört zum Saal, nicht zur Person: Die Saalaufsicht übernimmt ihn zu Schichtbeginn zusammen mit dem Saal. An der Kasse sitzt ein Taster unter der Tischplatte (PNP-202).
Am Wachposten zeigt ein Identifikationsempfänger mit Textanzeige (IDO-1000U/E) die Beschriftung des Senders an, zum Beispiel „Saal 7 — Ruf“, und die beiden Mitarbeiter im Rundgang erhalten den Ruf mit der Saalnummer auf Pager (OBI-4SH), in denen jeder Saal eine eigene Zone ist. Die Beschriftungen werden über den USB-Anschluss des Empfängers vom Computer aus eingegeben.
Dicke Mauern und die Decke des historischen Gebäudes verkürzen die Reichweite der Handsender, deshalb arbeitet im Obergeschoss in einem Dienstraum ein Repeater (RTS-1000), versorgt über das Systemnetzteil (SPR-ZS1). Er leitet nur die Signale der eingelernten Sender weiter, sodass Rufe aus den oberen Sälen den Wachposten im Erdgeschoss und die Pager des Rundgangspersonals erreichen. Seinen Standort bestimmt eine Funkprobe.
02 / Funktionsprinzip
Die Saalaufsicht ruft den Sicherheitsdienst mit einem saalbezogenen Handsender, und Sicherheitsplatz und Rundgang wissen, aus welchem Saal.
01 / Signalquelle
PUK-151 Saalbezogener HandsenderDie Saalaufsicht schiebt die Klappe auf und drückt die Taste; an der Kasse sitzt ein Untertischtaster.
02 / Übertragung
RTS-1000 Repeater im ObergeschossTrägt Rufe aus den oberen Sälen durch Mauern und Decke.
03 / Benachrichtigung
Sicherheit Sicherheitsplatz und Rundgang Empfänger + Pager„Saal 7 — Ruf“ am Empfänger und die Saalnummer auf den Pagern des Rundgangs.
Der Sicherheitsdienst weiß, in welchen Saal er gehen muss. Der Handsender gehört zum Saal, nicht zur Person; Empfänger und Repeater stehen in Diensträumen, nicht an den Saalwänden.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.
Saalbezogener Handsender, von der Saalaufsicht getragen: eine Taste unter einer Schiebeklappe gegen versehentliches Drücken. Gewicht 28 g.
Anzahl: 14
Taster unter der Kassentheke: Die Kassenkraft ruft den Sicherheitsdienst mit einer Handbewegung, die Besucher nicht sehen.
Anzahl: 1
Empfänger am Wachposten: zeigt statt einer Nummer eine Beschriftung, z. B. „Saal 7 — Ruf“. Die Beschriftungen werden per USB vom Computer eingestellt.
Anzahl: 1
Pager für den Sicherheitsmitarbeiter im Rundgang: Der Ruf mit Saalnummer erreicht ihn, wo immer er gerade ist. Laden per USB oder kabellos (Qi).
Anzahl: 2
Repeater in einem Dienstraum im Obergeschoss: leitet die Signale der Handsender aus den oberen Sälen an den Wachposten und die Pager weiter.
Anzahl: 1
Netzteil 230 V AC am Repeater, der mit 12 V DC arbeitet; montiert im Dienstraum, nicht im Ausstellungssaal.
Anzahl: 1
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
In den Sälen wird nichts montiert — den Ruf sendet der Handsender, Empfänger und Repeater stehen in Diensträumen.
Beschriftung am Wachposten und Nummer auf dem Pager führen direkt zum Saal, ohne beide Etagen abzusuchen.
Die Saalaufsicht ruft Unterstützung, ohne die Stimme zu heben oder den Saal zu verlassen — Besucher werden nicht gestört, und die Ausstellung bleibt unter Aufsicht.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.
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