Tür-Magnetkontakt
Magnetischer Sensor an Flügel und Zarge der Brandschutztür: Das Öffnen der Tür unterbricht den Kreis des Sendereingangs.
Anzahl: 5
Überwachung des Schließzustands von Brandschutztüren für einen Sicherheitsdienst in einem mehrgeschossigen Einkaufszentrum mit schwierigen Funkbedingungen — ohne Leitungen von den Türen zur Leitstelle.

01 / Kontext der Investition
Ein Sicherheitsdienst betreut ein mehrgeschossiges Einkaufszentrum. Er muss wissen, welche Brandschutztüren jemand geöffnet hat und ob sie danach wieder geschlossen wurden.
Offen stehende Brandschutztüren erfüllen ihre Aufgabe nicht, und eine offene Tür zum Treppenhaus oder zum Lagerbereich ist auch eine Lücke in der Objektsicherung. Ein Rundgang über alle Etagen, um jede Tür zu prüfen, kostet Zeit, und zwischen den Rundgängen weiß niemand, was mit ihnen geschieht.
Das Gebäude hat mehrere Etagen und schwierige Funkbedingungen: Decken, Wände und Tragwerk dämpfen das Signal. Leitungen von jeder Tür durch die Etagen bis zur Leitstelle in einem laufenden Einkaufszentrum zu verlegen, wäre teuer und störend.
Ziel des Investors: Die Leitstelle weiß, welche Brandschutztüren offen sind und ob sie wieder geschlossen wurden — trotz der schwierigen Funkbedingungen in einem mehrgeschossigen Gebäude.
An den Türen wurden Magnetkontakte montiert. Das Öffnen einer Tür unterbricht den Kontaktkreis, und ein Sender der LX-Serie sendet ein Signal an die Leitstelle. In der Anlage arbeitete ein Sender NRX-105; heute übernimmt diese Funktion der LX-Sender mit fünf NC-Eingängen (NBX-105), batteriebetrieben, mit Sabotagekreis am Gehäuse.
In der Leitstelle zeigte ein Mehrkanalempfänger die Tür per LED und Ton an. Der Mitarbeiter stellte den Alarm ab, doch der offene Zustand blieb signalisiert, bis die Tür geschlossen war — der Sicherheitsdienst sah also nicht nur, dass die Tür geöffnet worden war, sondern auch, dass sie noch offen stand. Heute würde in der Leitstelle der LX-Identifikationsempfänger (IDX-1001U/E) arbeiten, der statt einer LED eine Beschriftung der Tür anzeigt, zum Beispiel „BS-Tür TH B, Ebene 0“.
Die LX-Verbindung ist bidirektional, und ihr Modul empfängt Signale, die schwächer als das Rauschen sind — sie arbeitet zwischen Etagen und in gestörter Umgebung, wo eine gewöhnliche Funkstrecke versagt. Zeigt die Funkprobe auf einer Etage eine Schwachstelle, überträgt ein Reichweitenverstärker (RTX-100BP) das Signal.
02 / Funktionsprinzip
Das Öffnen jeder der 5 Brandschutztüren gelangt per LX-Funk zur Leitstelle, ohne Leitungen von den Türen.
01 / Signalquelle
Magnetkontakt An der BrandschutztürDas Öffnen der Tür unterbricht den Kreis des Sendereingangs.
02 / Übertragung
NBX-105 LX-Sender an der TürSendet das Signal per Funk an die Leitstelle, auch zwischen den Etagen.
03 / Benachrichtigung
Sicherheit Empfänger in der LeitstelleBeschriftung der Tür im Display, z. B. „BS-Tür TH B, Ebene 0“.
Der Sicherheitsdienst weiß, welche Tür geöffnet wurde und ob sie wieder zu ist. In der Anlage blieb der offene Zustand auch nach dem Abstellen des Alarms sichtbar, bis jemand die Tür schloss.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Die im Projekt eingesetzten Modelle und ihre Entsprechungen aus dem aktuellen Sortiment.
Magnetischer Sensor an Flügel und Zarge der Brandschutztür: Das Öffnen der Tür unterbricht den Kreis des Sendereingangs.
Anzahl: 5
LX-Sender mit fünf NC-Eingängen und Sabotagekreis — heutiges Gegenstück zum in der Anlage eingesetzten Sender NRX-105. Batteriebetrieben, an der Tür montiert.
Anzahl: je nach Türanordnung
LX-Identifikationsempfänger in der Leitstelle — heutiges Gegenstück zum in der Anlage eingesetzten Empfänger RPX-102K. Zeigt die Beschriftung der Tür und speichert Ereignisse im Puffer.
Anzahl: 1
LX-Reichweitenverstärker — falls die Funkprobe auf einer Etage zeigt, dass das Signal die Leitstelle nicht sicher erreicht.
Anzahl: optional
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Der Sicherheitsdienst sieht in der Leitstelle, welche der fünf Türen geöffnet wurde, und geht direkt dorthin, statt alle Etagen abzulaufen.
In der Anlage beendete das Abstellen des Alarms die Überwachung nicht: Der offene Zustand blieb sichtbar, bis jemand die Tür schloss, sodass offen gelassene Türen dem Sicherheitsdienst nicht entgingen.
Die LX-Sender sind batteriebetrieben und erreichen die Leitstelle per Funk, sodass die Montage keine Kabeltrassen im laufenden Einkaufszentrum erfordert.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Quelle: archivierte GORKE-Beschreibung der Umsetzung. Für eine neue Investition wählen wir aktuelle Modelle.
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