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BeispielkonfigurationWohnanlagen und Immobilien

Garagen-Handsender in der bestehenden Zutrittskontrolle

Zwei Wiegand-Empfänger an Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage binden Funk-Handsender in die Zutrittskontrolle des Bürogebäudes ein — ohne Austausch der Steuerung und ohne zweite Benutzerdatenbank.

  • 150Handsender für Mieter
  • 2Empfänger: Ein- und Ausfahrt
  • 1Berechtigungsdatenbank, wie bisher
Garagen-Handsender in der bestehenden Zutrittskontrolle
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Das Bürogebäude hat eine Tiefgarage, die von 150 Mitarbeitern der Mieterfirmen genutzt wird. Ein- und Ausfahrt funktionieren heute mit Karte: Der Fahrer muss das Fenster herunterlassen und zum Leser an der Schranke greifen. Bei Regen und im Winter ist das unbequem, und im morgendlichen Berufsverkehr verlängert jeder solche Halt die Schlange auf der Rampe.

Der Verwalter möchte den Mietern Handsender geben, aber kein zweites Berechtigungssystem. Die Zutrittskontrolle im Gebäude läuft bereits: Sie enthält Personen, Karten, Zeitpläne und Sperren. Ein eigenes Funksystem mit eigener Liste von Handsendern würde zwei Datenbanken bedeuten — und das Risiko, dass der Handsender einer Person, die das Unternehmen verlassen hat, aktiv bleibt, weil ihn niemand an der zweiten Stelle gelöscht hat.

Ziel des Investors: Einfahrt in die Garage per Handsender, ohne das Fenster zu öffnen — mit derselben Berechtigungsdatenbank, derselben Steuerung und derselben Software wie bisher.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

An der Ein- und an der Ausfahrt der Garage arbeitet je ein Wiegand-Empfänger (ORW-GE). Er empfängt den Handsender des Mieters (PUK-142), setzt das Signal in das Wiegand-26- oder -34-Protokoll um und gibt es genau wie ein Kartenleser an die bestehende Zutrittssteuerung weiter. Für die Steuerung ist der Handsender einfach ein weiteres Identifikationsmittel mit eigener Nummer.

Berechtigungen, Zeitpläne und Sperren bleiben in der Zutrittssoftware, mit der der Verwalter bereits arbeitet. Der Handsender wird dort dem Konto der Person wie eine neue Karte hinzugefügt, und wenn ein Mietvertrag endet oder ein Verlust gemeldet wird, sperrt der Verwalter den Handsender an derselben Stelle wie die Karte. Stimmt die Berechtigung, öffnet die Steuerung die Schranke — genau wie beim Vorhalten einer Karte.

Der Empfänger hat ein Gehäuse IP65 und kann dort montiert werden, wo er ein herannahendes Fahrzeug gut empfängt; mit der Steuerung verbindet ihn eine Datenleitung von bis zu 200 m. Der Handsender hat ein Edelstahlgehäuse und eine Schiebeklappe, die die Tasten vor versehentlichem Drücken schützt.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Der Handsender eines Mieters funktioniert in der Garage wie eine weitere Karte: Ein Wiegand-Empfänger gibt seine Nummer an die Steuerung weiter, die der Verwalter bereits nutzt.

  1. 01 / Signalquelle

    PUK-142 Handsender des Mieters

    Der Fahrer drückt vor der Schranke eine Taste, ohne das Fenster zu öffnen.

  2. 02 / Empfang

    ORW-GE Wiegand-Empfänger an der Schranke

    Gibt die Nummer des Handsenders genau wie ein Kartenleser an die Steuerung weiter.

  3. 03 / Aktion

    Schranke Ein- und Ausfahrt der Garage

    Die bestehende Steuerung prüft die Berechtigung wie bei einer Karte und öffnet die Schranke.

Handsender und Karte eines Mieters liegen in einer Berechtigungsdatenbank. Der Verwalter trägt den Handsender in derselben Software wie die Karte ein und sperrt ihn dort — ohne zweite Liste.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

ORW-GE — WIEGAND-Empfänger, GORKE-Sender

ORW-GE

Wiegand-Empfänger an Ein- und Ausfahrt: gibt die Nummer des Handsenders wie ein Kartenleser an die Steuerung weiter. Gehäuse IP65, Versorgung 12 V DC, Leitung zur Steuerung bis 200 m.

Anzahl: 2

PUK-142 — 2-Tasten-Handsender, Edelstahl

PUK-142

Zweikanal-Handsender des Mieters im Edelstahlgehäuse, mit Schiebeklappe zum Schutz der Tasten vor versehentlichem Drücken.

Anzahl: 150

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Eine Berechtigungsdatenbank

Handsender und Karte derselben Person liegen in einem System, sodass beim Ausscheiden eines Mitarbeiters des Mieters der Zugang an einer Stelle gesperrt wird, ohne zweite Liste.

Zügige Einfahrt

Der Fahrer öffnet die Schranke vom Auto aus, ohne das Fenster zu öffnen und zum Leser zu greifen, sodass die Schlange auf der Rampe im Berufsverkehr schneller kürzer wird.

Kein Austausch der Steuerung

Der Empfänger wird wie ein Leser an die bestehende Steuerung angeschlossen, sodass sich die Investition auf zwei Empfänger und die Handsender für die Mieter beschränkt.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Wiegand-Format der Steuerung — 26 oder 34 Bit — und ein freier Lesereingang an Ein- und Ausfahrt.
  • Ob die Zutrittssoftware erlaubt, einer Person gleichzeitig eine Karte und einen Handsender zuzuordnen.
  • Datenleitung vom Empfänger zur Steuerung bis 200 m und 12 V DC am Empfänger — aus der Steuerung oder aus einem separaten Netzteil.
  • Montageort der Empfänger und Reichweitentest aus dem Auto vor der Schranke — besonders an der Ausfahrt aus dem Inneren der Garage.
  • Wer den Mietern Handsender ausgibt und wie ein Mieter den Verlust eines Handsenders meldet.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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