IDO-1000
Gemeinsamer Empfänger der Siedlung: Zwei Kanäle steuern Einfahrts- und Ausfahrtstor, der dritte nimmt Alarme aus den Häusern an. Speicher für 1000 Sender, vier Relais, Einzellöschung.
Anzahl: 1
Eine Haussiedlung mit Wachdienst rund um die Uhr: Ein einziger Identifikationsempfänger steuert Einfahrts- und Ausfahrtstor und nimmt zugleich Alarmsignale der Zentralen in den Häusern an und leitet sie an den Wachraum weiter.

01 / Kontext der Investition
Die Siedlung umfasst 86 Häuser, und etwa 400 Personen sind zur Ein- und Ausfahrt berechtigt. Sie hat einen Wachdienst rund um die Uhr, ein Einfahrts- und ein Ausfahrtstor. Die Bewohner sollen beide Tore selbst per Handsender öffnen, und der Wachraum soll erfahren, in welchem Haus ein Alarm ausgelöst wurde.
Die Häuser haben eigene Alarmzentralen, doch ein Alarm in einem von ihnen sagt dem Wachdienst nicht, aus welchem Haus er kommt — ein Mitarbeiter müsste das erst herausfinden. Die Gemeinschaft wollte daher einen zweiten Meldeweg: von der Zentrale des betreffenden Grundstücks zum Wachdienst der Siedlung, mit Angabe des konkreten Hauses — auch dann, wenn der Mitarbeiter auf Rundgang ist und nicht im Wachraum.
Gemeinsame Geräte werden von allen Grundstückseigentümern bezahlt, deshalb kam es darauf an, dass ein einziges System Tore und Alarme übernimmt und nicht zwei getrennte Gerätesätze gekauft und gewartet werden müssen.
Ziel des Investors: Torzugang und ein zweiter Alarmweg in einem System: Der Bewohner öffnet das Tor mit dem Handsender, und der Wachraum weiß sofort, aus welchem Haus der Alarm kam.
Grundlage ist ein einziger Identifikationsempfänger (IDO-1000), der beide Aufgaben übernimmt. Zwei seiner Kanäle steuern die Tore: Jeder Bewohner erhält einen Zweikanal-Handsender (heute PUK-102) — eine Taste öffnet das Einfahrtstor, die andere das Ausfahrtstor. Das Kanalrelais arbeitet monostabil und gibt 20 Sekunden lang ein Signal auf den Steuereingang des Antriebs.
Der dritte Kanal dient der Alarmüberwachung. Die Alarmzentralen auf den Grundstücken wurden um einen Sender (NRP-102) erweitert, der zu senden beginnt, sobald die Zentrale Spannung an ihn legt. Der Empfänger erkennt, welcher Sender gesendet hat, und das Programm Tablica Synoptyczna (heute SPA-1000/PR) auf dem Rechner im Wachraum zeigt, aus welchem Haus der Alarm kam, und speichert das Ereignis im Archiv. Gleichzeitig schaltet das Relais des dritten Kanals einen optisch-akustischen Signalgeber im Freien ein, der für den Mitarbeiter auf Rundgang sichtbar angebracht ist.
Etwa 400 Handsender und je ein Sender pro Haus mit Zentrale — höchstens 86 — passen in den Speicher des Empfängers für 1000 Sender. Der Empfänger löscht Sender einzeln, sodass ein verlorener Handsender entfernt wird, ohne die übrigen anzutasten. Eine Pager-Benachrichtigung für den Wachdienst (heute mit dem Pager OBI-4SH) würde das System ergänzen, doch der Investor entschied sich nicht dafür.
02 / Funktionsprinzip
Ein Empfänger bedient die Tore der Siedlung und die Alarme aus den Häusern. Jedes Signal landet auf dem richtigen Kanal.
01 / Signalquelle
NRP-102 Sender an der Alarmzentrale des HausesÜberträgt den Alarm vom Grundstück an das gemeinsame System.
02 / Empfang
IDO-1000 Gemeinsamer EmpfängerErkennt die Quelle und bedient den Alarmkanal.
03 / Benachrichtigung
Sicherheit Zwei Alarmpunkte Wachraum + SignalgeberAnzeige auf dem Bildschirm und ein Alarm, den man auf dem Rundgang sieht.
Der Wachdienst weiß, aus welchem Haus der Alarm kommt. Das Programm zeigt das Grundstück an und protokolliert das Ereignis; der Signalgeber informiert den Mitarbeiter auf dem Rundgang.
01 / Signalquelle
Handsender des Bewohners Zweikanal-HandsenderEine Taste öffnet das Einfahrtstor, die andere das Ausfahrtstor.
02 / Empfang
IDO-1000 Gemeinsamer EmpfängerErkennt den Handsender und bedient den Torkanal.
03 / Aktion
Tor Einfahrt oder AusfahrtDas Relais des Kanals gibt 20 Sekunden lang ein Signal auf den Eingang des Antriebs.
Bewohner öffnen das Tor selbst per Handsender. Der Empfänger kennt jeden Handsender einzeln, sodass ein verlorener gelöscht wird, ohne die anderen anzutasten.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Die im Projekt eingesetzten Modelle und ihre Entsprechungen aus dem aktuellen Sortiment.
Gemeinsamer Empfänger der Siedlung: Zwei Kanäle steuern Einfahrts- und Ausfahrtstor, der dritte nimmt Alarme aus den Häusern an. Speicher für 1000 Sender, vier Relais, Einzellöschung.
Anzahl: 1
Programm Tablica Synoptyczna auf dem Rechner im Wachraum — heutige Version des in diesem Projekt eingesetzten Programms: zeigt, aus welchem Haus der Alarm kam, und führt ein Ereignisarchiv.
Anzahl: 1
Sender an der Alarmzentrale des Hauses, versorgt über deren 12-V-DC-Ausgang: beginnt zu senden, sobald die Zentrale Spannung anlegt. Reichweite bis 1000 m mit einem Empfänger mit H2-Modul.
Anzahl: 1 je Haus mit Zentrale
Zweikanal-Handsender des Bewohners — heutiges Modell des in diesem Projekt eingesetzten Zweikanal-Handsenders: eine Taste für das Einfahrtstor, die andere für das Ausfahrtstor.
Anzahl: ca. 400
Signalgeber im Freien, geschaltet über das Relais des dritten Empfängerkanals: Der Mitarbeiter auf Rundgang sieht und hört, dass ein Alarm eingegangen ist.
Anzahl: 1
Eine Option, für die sich der Investor damals nicht entschied: ein Pager für den Wachmitarbeiter. Der Alarm erreicht ihn auch dort, wo der Signalgeber nicht zu sehen ist.
Anzahl: optional
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Tore und Alarme laufen über denselben Empfänger mit Programm, dessen Kosten sich auf alle Grundstücke verteilen; Sender an der Zentrale und Handsender bezahlen die einzelnen Bewohner.
Der Wachraum sieht Haus und Uhrzeit des Alarms auf dem Bildschirm, und das Archiv bewahrt jedes Ereignis — ohne in der Siedlung nach der Quelle des Signals zu suchen.
Der Signalgeber im Freien zeigt einem Mitarbeiter, der gerade nicht im Wachraum ist, dass irgendwo ein Alarm ausgelöst wurde und festzustellen ist, aus welchem Haus.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Quelle: archivierte GORKE-Beschreibung der Umsetzung. Für eine neue Investition wählen wir aktuelle Modelle.
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