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BeispielkonfigurationWasser und Kommunen

Vier Regenwasserpumpwerke unter Aufsicht, mit Verbindungsüberwachung

Funkalarmübertragung mit Verbindungsüberwachung für Pumpwerke unter Brücken und an Wohnsiedlungen, 0,4–1,6 km vom Betriebshof: Der Empfänger im Betriebshof unterscheidet Alarm, Verbindungsverlust und fehlende Senderversorgung.

  • 4Regenwasserpumpwerke
  • 1,6 kmbis zum entferntesten Objekt
  • 10Objekte nach Ausbau
Vier Regenwasserpumpwerke unter Aufsicht, mit Verbindungsüberwachung
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Der kommunale Betrieb unterhält vier Regenwasserpumpwerke — unter Brücken und an Wohnsiedlungen, 0,4 bis 1,6 km vom Betriebshof. Sie arbeiten automatisch, und im Alltag betreut sie niemand vor Ort.

Bei Starkregen zählt die Zeit: Bleibt eine Pumpe stehen oder steigt der Pegel über die Schwelle, läuft die Unterführung unter der Brücke oder laufen die Keller der Siedlung voll. Hochstand und Pumpenstörung jedes Objekts müssen im Betriebshof ankommen, nach Dienstschluss auch beim Bereitschaftsdienst unterwegs.

Am gefährlichsten ist Stille. Bricht die Verbindung zu einem Pumpwerk während eines Unwetters ab, darf ein fehlender Alarm nicht als „alles in Ordnung“ gelten. Der Betrieb will außerdem weitere Objekte anschließen, ohne die Technik im Betriebshof zu tauschen.

Ziel des Investors: Alarm und Verbindungsverlust unterscheiden, nach Dienstschluss den Bereitschaftsdienst benachrichtigen und weitere Pumpwerke ohne Empfängertausch anschließen.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

In jedem Pumpwerk arbeitet ein Sender mit Verbindungsüberwachung (NRP-102K), versorgt mit 12 V DC mit Akkupuffer. Eingang 1 ist Hochstand vom Schwimmerschalter, Eingang 2 eine Pumpenstörung vom Schutzkontakt. Der Sender schickt außerdem Signale zur Verbindungs- und Versorgungsüberwachung.

Im Betriebshof bedient ein Empfänger mit Verbindungsüberwachung (RP10-2K) zwei Objekte, ein Erweiterungsmodul (RP-10M) zwei weitere. Von jedem Pumpwerk erhält der Empfänger beide Zustände und überwacht Verbindung und Senderversorgung — einen Verbindungsabbruch meldet er genauso wie einen Alarm. Mit weiteren Modulen wächst er auf 10 Objekte.

Das Signal vom entferntesten Pumpwerk, 1,6 km vom Betriebshof, überträgt ein Repeater mit Verbindungsüberwachung (RTS-1000K), der die Reichweite um etwa einen Kilometer verlängert. Wo die Funkprobe ein schwaches Signal zeigt, richten Richtantennen (AYK-437) die Strecke auf den Betriebshof oder den Repeater aus. Die Empfängerausgänge sind auf einen GSM-Sender im Gehäuse mit Netzteil (ATG-SG4set) geführt, der eine SMS an den Bereitschaftsdienst schickt.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Die Regenwasserpumpwerke melden Hochwasser und Pumpenstörung per Funk, und der Betriebshof unterscheidet Alarm und Verbindungsabbruch.

  1. 01 / Signalquelle

    NRP-102K Sender in jedem Pumpwerk

    Meldet Hochwasser vom Schwimmerschalter und Pumpenstörung vom Schutzkontakt.

  2. 02 / Empfang

    RP10-2K Empfänger im Betriebshof

    Unterscheidet Alarm, Verbindungsverlust und fehlende Senderversorgung.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Betriebshof Empfängerausgänge und GSM-Sender Disponent SMS

    Der Alarm erreicht den Disponenten im Betriebshof, nach Dienstschluss den Bereitschaftsdienst per SMS.

Stille aus einem Pumpwerk täuscht keine Ruhe vor. Der Empfänger überwacht die Verbindung zu jedem Objekt, auch zum entferntesten, dessen Signal ein Repeater mit Verbindungsüberwachung weiterleitet.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

AYK-437 — Richtantenne BNC 434 MHz 11,5 dBi

AYK-437

Yagi-Richtantenne 11,5 dBi am Sender oder Repeater, auf den Betriebshof ausgerichtet, wo die Funkprobe ein schwaches Signal zeigt.

Anzahl: nach Funkprobe

ATG-SG4set

ATG-SG4set

GSM-Sender im Gehäuse mit Netzteil, im Betriebshof: Er setzt die Zustände an den Empfängerausgängen in eine SMS an den Bereitschaftsdienst um — wichtig vor allem nach Dienstschluss, wenn niemand im Betriebshof ist.

Anzahl: 1

Teil der Anlage

Gepuffertes Netzteil 12 V DC mit Akku

Versorgt den Sender in jedem Pumpwerk, den Repeater und den Empfänger im Betriebshof — auch bei Netzausfall während eines Unwetters.

Anzahl: 6

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Alarm oder Verbindungsverlust

Der Empfänger unterscheidet Hochstand, Pumpenstörung, Verbindungsabbruch und Versorgungsausfall — Stille aus einem Pumpwerk täuscht keine Ruhe vor.

Bereitschaft weiß es nach Dienstschluss

Die SMS erreicht den Bereitschaftsdienst unterwegs, ein Alarm aus dem Pumpwerk unter der Brücke wartet also nicht bis zur Öffnung des Betriebshofs am Morgen.

Ausbau ohne Austausch

Weitere Pumpwerke werden mit Erweiterungsmodulen angeschlossen — bis zu 10 Objekte an einem Empfänger, ohne Austausch der Technik im Betriebshof.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • 12 V DC mit Akkupuffer in den Pumpwerken, für den Repeater und im Betriebshof sowie ein Akku für den GSM-Sender — die Strecke muss auch bei Netzausfall arbeiten.
  • Funkprobe auf den Strecken zum Betriebshof, besonders vom entferntesten Objekt; davon hängen Standort des Repeaters und Zahl der Richtantennen ab.
  • Getrennte Bereitschaftsabläufe für Alarm und Verbindungsverlust — den Verbindungsverlust meldet der Empfänger erst, wenn er eine Zeit lang keine Signale der Verbindungsüberwachung erhält.
  • Welche Zustände per SMS gehen: Die Zahl der Eingänge des GSM-Senders entscheidet, ob die Nachricht ein bestimmtes Pumpwerk nennt oder einen Sammelalarm.
  • Das System überträgt die Zustände von Schwimmer und Pumpenschutz; die Pumpensteuerung bleibt in der Steuerung des Pumpwerks.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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