RNX-101S
Handsender im Haus: sechs aktive Tasten, je Belüfter zwei — „Ein“ und „Aus“. Den Empfang des Befehls bestätigt er per LED, Ton oder Vibration.
Anzahl: 1
LX-Verbindung zwischen dem Haus und Teichen bis 1,5 km von der Hofstelle: Ein Handsender schaltet die Belüfter ein und aus, und Sender an den Teichen melden deren Betriebs- und Störzustand ins Haus zurück.

01 / Kontext der Investition
Der Betrieb bewirtschaftet drei besetzte Fischteiche bis 1,5 km vom Wohnhaus und der Hofstelle. An jedem Teich arbeitet ein Belüfter, gespeist aus einem Verteiler auf dem Damm. Heute wird er vor Ort ein- und ausgeschaltet.
In warmen Sommernächten sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser, und die Belüfter müssen dann schnell eingeschaltet werden. Die Fahrt zu den Teichen um drei Uhr nachts kostet Zeit und Schlaf, und in einer schlechten Nacht müssen alle drei angefahren werden.
Schlimmer als eine Verzögerung ist eine Störung, von der niemand weiß. Vom Haus aus ist nicht zu sehen, ob ein Belüfter läuft oder ob ihn der Motorschutz abgeschaltet hat — und bei Sauerstoffmangel kann eine unbemerkte Störung den ganzen Besatz eines Teichs kosten.
Ziel des Investors: Jeden Belüfter vom Haus aus ein- und ausschalten, sehen, ob sein Schütz ihn eingeschaltet hat, und sofort erfahren, wenn sein Schutz auslöst.
Steuerung: Im Haus liegt ein neuntastiger LX-Handsender mit großer Reichweite (RNX-101S), von dem sechs Tasten aktiv sind — „Ein“ und „Aus“ für jeden der drei Belüfter. Im Verteiler an jedem Teich arbeitet ein LX-Empfänger (RSX-K02) im bistabilen Zwei-Tasten-Modus; sein Relais steuert die Spule des Belüfterschützes, und der Handsender bestätigt per LED, Ton oder Vibration, dass der Empfänger den Befehl angenommen hat.
Überwachung: Im selben Verteiler hat ein batteriebetriebener LX-Sender (NBX-102) zwei Eingänge. Der erste hängt an einem Hilfskontakt des Schützes und meldet, dass der Belüfter läuft; der zweite am Kontakt des Motorschutzes und meldet eine Störung. Im Haus hat jeder Teich seinen eigenen LX-Empfänger (RSX-K02): Relais 1 schaltet eine Leuchte „läuft“, Relais 2 einen gemeinsamen Störungs-Signalgeber (SWR-108).
Der Inhaber weiß also nicht nur, dass der Befehl angekommen ist, sondern auch, dass das Schütz den Motor tatsächlich eingeschaltet hat. Ein Auslösen des Motorschutzes hört er sofort, auch nachts, wenn niemand etwas gedrückt hat.
02 / Funktionsprinzip
Ein Handsender im Haus schaltet die Belüfter ein, und Sender an den Teichen melden deren Betriebs- und Störzustand ins Haus zurück.
01 / Signalquelle
RNX-101S Handsender im Haus, sechs TastenHat getrennt „Ein“ und „Aus“ für jeden der drei Belüfter.
02 / Empfang
RSX-K02 LX-Empfänger am TeichSendet eine Bestätigung zurück und steuert mit seinem Relais die Schützspule.
03 / Aktion
Belüfter Schütz im Verteiler auf dem DammDas Schütz schaltet den Belüftermotor ein oder aus.
Die Belüfter werden vom Haus aus eingeschaltet, ohne nächtliche Fahrten. In einer warmen Nacht schaltet der Inhaber sie nacheinander ein, und der Handsender bestätigt, dass jeder Empfänger den Befehl angenommen hat.
01 / Signalquelle
NBX-102 Zustandssender im VerteilerMeldet „läuft“ vom Schütz und „Störung“ vom Motorschutz.
02 / Empfang
RSX-K02 Empfänger im Haus, einer je TeichRelais 1 schaltet die Leuchte, Relais 2 den Signalgeber.
03 / Benachrichtigung
Tableau im Haus Gemeinsam für die drei Teiche Leuchte + SignalgeberDie Leuchte „läuft“ zeigt das eingeschaltete Schütz, der Signalgeber die Störung.
Man sieht, ob das Schütz den Belüfter eingeschaltet hat. Die Leuchte wird von einem Schützkontakt geschaltet, und ein Auslösen des Schutzes ist sofort zu hören, auch nachts, wenn niemand etwas gedrückt hat.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.
Handsender im Haus: sechs aktive Tasten, je Belüfter zwei — „Ein“ und „Aus“. Den Empfang des Befehls bestätigt er per LED, Ton oder Vibration.
Anzahl: 1
LX-Empfänger im Verteiler am Teich, im bistabilen Zwei-Tasten-Modus: Eine Taste schaltet sein Relais ein, die andere aus. Das Relais steuert die Spule des Belüfterschützes.
Anzahl: 3
Batteriebetriebener LX-Sender im Verteiler am Teich. Eingang 1: Hilfskontakt des Schützes („läuft“), Eingang 2: Kontakt des Motorschutzes („Störung“).
Anzahl: 3
LX-Empfänger im Haus, einer je Teich: Relais 1 schaltet die Leuchte „läuft“, Relais 2 den Störungs-Signalgeber. Er sendet dem Sender eine Bestätigung zurück.
Anzahl: 3
Gemeinsamer Störungs-Signalgeber im Haus mit Lautstärkeregler: Er wird ausgelöst, wenn der Schutz eines der drei Belüfter anspricht.
Anzahl: 1
Leuchte „läuft“ auf einem gemeinsamen Tableau im Haus, eine je Belüfter; sie wird vom Relais des Empfängers des jeweiligen Teichs geschaltet.
Anzahl: 3
Versorgt die Empfänger: eines in jedem Verteiler an den Teichen und eines im Haus für die drei Empfänger, die Leuchten und den Signalgeber.
Anzahl: 4
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Die Leuchte im Haus wird von einem Schützkontakt geschaltet und zeigt daher, dass der Belüfter eingeschaltet wurde — nicht nur, dass der Befehl angekommen ist.
In einer warmen Nacht werden die Belüfter vom Haus aus nacheinander eingeschaltet, statt die Dämme dreier Teiche bis 1,5 km entfernt abzufahren.
Spricht der Motorschutz an, löst das den Signalgeber im Haus aus, auch wenn niemand etwas gedrückt hat — bevor Sauerstoffmangel den Besatz gefährdet.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.
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