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BeispielkonfigurationWohnanlagen und Immobilien

Das Tor per Telefon — und für ältere Bewohner ein Handsender

Eine GSM-Steuerung und ein Funkset an einem Schiebetor mit Gehtür: Ein Telefon von der Liste der Berechtigten öffnet das Tor, und Bewohner, die es nicht per Telefon öffnen möchten, nutzen Handsender.

  • 9Wohnungen in der Gemeinschaft
  • 2Öffnungswege: Telefon und Handsender
  • 113Handsender im Empfängerspeicher
Das Tor per Telefon — und für ältere Bewohner ein Handsender
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Die Gemeinschaft hat neun Wohnungen, einen gemeinsamen Hof mit Schiebetor und eine Gehtür. Das Tor wird mit Handsendern geöffnet. Handsender gehen verloren, und das Bestellen, Programmieren und Abrechnen neuer Geräte belastet den Vorstand der Gemeinschaft — bei jedem verlorenen Handsender und jedem Mieterwechsel.

Das Telefon löst dieses Problem: Die Berechtigung ist eine Nummer auf einer Liste, die man nicht verlieren kann. Ein Teil der älteren Bewohner möchte das Tor jedoch nicht per Telefon öffnen — sie ziehen eine gut fühlbare Taste dem Wählen einer Nummer im Auto oder mit Einkäufen in den Händen vor. Die Lösung muss also auf zwei Wegen gleichzeitig funktionieren, am selben Tor.

Ziel des Investors: Zwei Wege, dasselbe Tor zu öffnen — ein Telefon auf der Liste der Berechtigten und ein Handsender —, sodass der Vorstand nicht für jeden Bewohner Handsender nachbestellen muss.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Am Torantrieb arbeitet eine GSM-Steuerung (GSU-K02/L) mit SIM-Karte. Ein Bewohner ruft die Nummer des Tores von einem Telefon auf der Liste der Berechtigten an; der Anruf ist kostenlos (CLIP), und die Steuerung schaltet den Ausgang, der mit dem Steuereingang des Antriebs verbunden ist. Auf der Liste steht je eine Nummer pro Wohnung, und Änderungen daran nimmt der Vorstand vor.

Der Anruf öffnet das Tor, und der zweite Kanal der Steuerung entriegelt das Schloss der Gehtür auf einen SMS-Befehl.

Parallel an denselben Antriebseingang ist ein Zweikanalempfänger aus einem Set (ANT-K02/1) angeschlossen. Bewohner, die lieber eine Taste drücken, und weitere Haushaltsmitglieder erhalten einen Dreikanal-Handsender (PUK-303): Eine Taste öffnet das Tor, eine andere die Gehtür. Die Haupttaste liegt in einer Vertiefung — leicht zu ertasten, schwer versehentlich zu drücken.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Das Tor öffnet ein kostenloser Anruf von einer gelisteten Nummer oder ein Handsender — für Bewohner, die lieber eine Taste drücken.

Telefon aus der Liste

  1. 01 / Signalquelle

    Telefon Nummer auf der Liste der Berechtigten

    Der Bewohner ruft die Nummer des Tores an; der Anruf kostet nichts.

  2. 02 / Empfang

    GSU-K02/L GSM-Steuerung am Torantrieb

    Bei einem Anruf von einer gelisteten Nummer schaltet sie den Ausgang, der mit dem Antrieb verbunden ist.

  3. 03 / Aktion

    Tor und Pforte Zwei Kanäle der Steuerung Tor Gehtür

    Ein Anruf öffnet das Tor, ein SMS-Befehl entriegelt das Schloss der Pforte.

Eine Telefonnummer kann man nicht verlieren. Beim Mieterwechsel ändert der Vorstand die Nummer auf der Liste, und vom Bewohner muss nichts eingesammelt oder nachbestellt werden.

Handsender des Bewohners

  1. 01 / Signalquelle

    PUK-303 Dreikanal-Handsender

    Die Haupttaste ist leicht zu ertasten und schwer versehentlich zu drücken.

  2. 02 / Empfang

    ANT-K02/1 Zweikanalempfänger aus dem Set

    Erkennt den Handsender und gibt einen Impuls auf denselben Antriebseingang.

  3. 03 / Aktion

    Tor und Pforte Zwei Kanäle des Empfängers Tor Gehtür

    Eine Taste öffnet das Tor, eine andere die Pforte.

Wer kein Telefon will, öffnet das Tor per Handsender. Der Empfänger arbeitet parallel zur GSM-Steuerung am selben Antriebseingang, sodass beide Wege gleichzeitig funktionieren.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

ANT-K02/1 — 2-Kanal-Set, 300 m

ANT-K02/1

Set: Zweikanalempfänger RSU-K02 im Antriebsgehäuse und Handsender PUK-303, Reichweite ca. 300 m. Kanal 1 — Tor, Kanal 2 — Gehtür. Empfänger mit 12 V DC versorgt.

Anzahl: 1

PUK-303 — 3-Tasten-Handsender

PUK-303

Zusätzliche Dreikanal-Handsender für Bewohner, die lieber eine Taste drücken, und für weitere Haushaltsmitglieder. Haupttaste in einer Vertiefung, 9-V-Batterie.

Anzahl: nach Bedarf

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Das Telefon als Schlüssel

Die Berechtigung ist eine Nummer auf der Liste: Beim Mieterwechsel ändert der Vorstand die Nummer, und vom Bewohner muss nichts eingesammelt oder für ihn nachbestellt werden.

Für jeden Bewohner

Wer das Tor nicht per Telefon öffnen will, hat einen Handsender mit fühlbarer Taste — beide Wege funktionieren gleichzeitig am selben Tor.

Weniger Handsender nachzubestellen

Handsender braucht nur, wer einen möchte, sodass der Vorstand weniger davon bestellt und programmiert als bei einem Tor, das nur per Handsender öffnet.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Mobilfunkempfang am Torantrieb sowie eine SIM-Karte mit deaktivierter Mailbox und Rufumleitung.
  • Der Steuereingang des Torantriebs und ob die Gehtür einen elektrischen Türöffner hat und wie er versorgt wird.
  • Versorgung am Antrieb: 12 V DC für den Funkempfänger und die Versorgung der GSM-Steuerung — aus dem Antrieb oder aus einem separaten Netzteil.
  • Die Nummernliste: wessen Nummer für jede Wohnung eingetragen wird und wer im Vorstand Änderungen vornimmt; weitere Haushaltsmitglieder erhalten Handsender.
  • Wie ein verlorener Handsender aus dem Speicher des Set-Empfängers entfernt wird — bei rund einem Dutzend Handsendern ist selbst das erneute Einlernen aller ein einfacher Vorgang.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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