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Umgesetztes ProjektHotels und TourismusHotel in den Bergen

Brunnen rund 1,5 km vom Hotel: Füllstandsalarm und ferngesteuerte Pumpe

Funküberwachung des Wasserstands im Tank mit Verbindungsüberwachung und Fernsteuerung der Pumpe für ein freistehendes Hotel, das aus einem im Winter schwer erreichbaren Tiefbrunnen versorgt wird.

  • ca. 1,5 kmbis zum Tiefbrunnen
  • ca. 4 hFüllzeit des Tanks
  • 2Wasserstände: Minimum und voll
Brunnen rund 1,5 km vom Hotel: Füllstandsalarm und ferngesteuerte Pumpe
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem musste gelöst werden?

Das freistehende Hotel in den Bergen beherbergt mehrere hundert Gäste und bezieht sein Wasser aus einem rund 1,5 km entfernten Tiefbrunnen. Der Weg zum Brunnen ist schwierig, vor allem im Winter.

Bei hohem Gästewechsel war der Wasserverbrauch unvorhersehbar, und der Vorrat im Tank konnte plötzlich erschöpft sein. Dann musste jemand zum Brunnen fahren und die Pumpe vor Ort einschalten, und allein das Füllen des Tanks dauerte rund 4 Stunden. Das kam recht häufig vor und bedeutete mehrere Stunden ohne Wasser im Hotel.

Im Winter, bei starkem Schneefall, sinkt die Reichweite von Funkgeräten deutlich — und gerade dann ist der Brunnen am schwersten zu erreichen.

Ziel des Investors: Im Hotel wissen, wann das Wasser im Tank auf den Mindeststand sinkt, und die Pumpe von dort einschalten, ohne zum Brunnen zu fahren.

Was wurde entworfen?

Im Tank sind zwei Schwimmerschalter eingebaut: Einer erfasst den Mindeststand, der andere den vollen Tank. Sie steuern zwei Eingänge eines Senders mit Verbindungsüberwachung (NRP-102K), versorgt mit 12 V DC. Im Hotel meldet der Empfänger (RP10-2K) „kein Wasser“ oder „Tank voll“.

Sender und Empfänger überwachen die Verbindung und die Versorgung des Senders: Einen Verbindungsabbruch meldet der Empfänger genauso wie einen Alarm. Das ist im Winter wichtig — ein fehlendes Signal ist eine Information, keine Stille, die das Personal beruhigt.

Ein Mitarbeiter im Hotel schaltet die Pumpe mit einem Handsender großer Reichweite (RNB-101) ein und aus. An der Pumpe steuert ein Empfänger erhöhter Empfindlichkeit (OPC-K01) im bistabilen Betrieb die Pumpe über den Steuerkreis ihres Schützes: Ein Druck schaltet ein, der nächste aus. Die Meldung „Tank voll“ zeigt, wann die Pumpe abzuschalten ist.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Der Tankzustand kommt per Funk ins Hotel, und ein Handsender im Hotel schaltet die Pumpe des rund 1,5 km entfernten Brunnens ein.

Wasserstand

  1. 01 / Signalquelle

    Schwimmer Minimum und Tank voll

    Zwei Schwimmer im Tank steuern die Eingänge des Senders.

  2. 02 / Übertragung

    NRP-102K Sender am Tank

    Sendet die Wasserstände und überwacht Verbindung und Versorgung.

  3. 03 / Benachrichtigung

    RP10-2K Empfänger im Hotel Kein Wasser Tank voll

    Zeigt dem Personal den Tankzustand und einen Verbindungsverlust.

Das Hotel weiß, wann das Wasser auf den Mindeststand sinkt. Einen Verbindungsabbruch meldet der Empfänger wie einen Alarm, sodass im Winter auch ein fehlendes Signal eine Information ist.

Brunnenpumpe

  1. 01 / Signalquelle

    RNB-101 Handsender großer Reichweite im Hotel

    Ein Mitarbeiter schaltet die Pumpe mit einer Taste ein und aus.

  2. 02 / Empfang

    OPC-K01 Empfänger an der Pumpe

    Steuert im bistabilen Betrieb den Steuerkreis des Pumpenschützes.

  3. 03 / Aktion

    Pumpe Brunnen rund 1,5 km vom Hotel

    Ein Druck schaltet sie ein, der nächste aus.

Die Pumpe wird vom Hotel aus eingeschaltet, ohne Fahrt zum Brunnen. Die Meldung „Tank voll“ zeigt, wann sie abzuschalten ist; das Füllen des Tanks dauert rund 4 Stunden.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Im Projekt eingesetzte Geräte

Die in der Beschreibung genannten Geräte.

Teil der Anlage

Schwimmerschalter

Schwimmer im Tank: Einer erfasst den Mindeststand, der andere den vollen Tank. Jeder steuert einen Eingang des Senders.

Anzahl: 2

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Warnung vor Wassermangel

Die Meldung des Mindeststands kommt im Hotel an, sodass die Pumpe sofort eingeschaltet werden kann, statt dass sich das Problem erst an plötzlich trockenen Wasserhähnen zeigt.

Keine Fahrt zum Brunnen

Die Pumpe wird vom Hotel aus eingeschaltet, sodass der schwierige Winterweg zum Brunnen nicht mehr darüber entscheidet, ob das Hotel Wasser hat.

Stille heißt nicht Entwarnung

Die Verbindungsüberwachung meldet einen Verbindungsverlust wie einen Alarm, sodass das Personal im Winter, wenn Schnee die Reichweite verringert, weiß, dass es den Tank nicht mehr im Blick hat.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Die Katalogreichweite von NRP-102K und RNB-101 beträgt 1000 m im Freifeld, der Brunnen liegt aber rund 1,5 km vom Hotel entfernt: Über Richtantennen oder Repeater entscheidet eine Funkprobe auf der Strecke.
  • 12 V DC am Tank und an der Pumpe — für den Sender und für den Empfänger, der die Pumpe steuert.
  • Für die Pumpensteuerung empfiehlt GORKE heute Geräte der LX-Serie mit getrennten Tasten „Ein“ und „Aus“ und Empfangsbestätigung — Mehrtasten-Handsender und LX-Empfänger, bis 5 km im Freifeld.
  • Die Empfangsbestätigung bedeutet, dass der Empfänger den Befehl angenommen hat, nicht dass die Pumpe läuft — dafür wäre ein eigenes Rückmeldesignal nötig, etwa von einem Hilfskontakt des Schützes.

Quelle: archivierte GORKE-Beschreibung der Umsetzung. Für eine neue Investition wählen wir aktuelle Modelle.

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