Schwimmerschalter
Schwimmer im Tank: Einer erfasst den Mindeststand, der andere den vollen Tank. Jeder steuert einen Eingang des Senders.
Anzahl: 2
Funküberwachung des Wasserstands im Tank mit Verbindungsüberwachung und Fernsteuerung der Pumpe für ein freistehendes Hotel, das aus einem im Winter schwer erreichbaren Tiefbrunnen versorgt wird.

01 / Kontext der Investition
Das freistehende Hotel in den Bergen beherbergt mehrere hundert Gäste und bezieht sein Wasser aus einem rund 1,5 km entfernten Tiefbrunnen. Der Weg zum Brunnen ist schwierig, vor allem im Winter.
Bei hohem Gästewechsel war der Wasserverbrauch unvorhersehbar, und der Vorrat im Tank konnte plötzlich erschöpft sein. Dann musste jemand zum Brunnen fahren und die Pumpe vor Ort einschalten, und allein das Füllen des Tanks dauerte rund 4 Stunden. Das kam recht häufig vor und bedeutete mehrere Stunden ohne Wasser im Hotel.
Im Winter, bei starkem Schneefall, sinkt die Reichweite von Funkgeräten deutlich — und gerade dann ist der Brunnen am schwersten zu erreichen.
Ziel des Investors: Im Hotel wissen, wann das Wasser im Tank auf den Mindeststand sinkt, und die Pumpe von dort einschalten, ohne zum Brunnen zu fahren.
Im Tank sind zwei Schwimmerschalter eingebaut: Einer erfasst den Mindeststand, der andere den vollen Tank. Sie steuern zwei Eingänge eines Senders mit Verbindungsüberwachung (NRP-102K), versorgt mit 12 V DC. Im Hotel meldet der Empfänger (RP10-2K) „kein Wasser“ oder „Tank voll“.
Sender und Empfänger überwachen die Verbindung und die Versorgung des Senders: Einen Verbindungsabbruch meldet der Empfänger genauso wie einen Alarm. Das ist im Winter wichtig — ein fehlendes Signal ist eine Information, keine Stille, die das Personal beruhigt.
Ein Mitarbeiter im Hotel schaltet die Pumpe mit einem Handsender großer Reichweite (RNB-101) ein und aus. An der Pumpe steuert ein Empfänger erhöhter Empfindlichkeit (OPC-K01) im bistabilen Betrieb die Pumpe über den Steuerkreis ihres Schützes: Ein Druck schaltet ein, der nächste aus. Die Meldung „Tank voll“ zeigt, wann die Pumpe abzuschalten ist.
02 / Funktionsprinzip
Der Tankzustand kommt per Funk ins Hotel, und ein Handsender im Hotel schaltet die Pumpe des rund 1,5 km entfernten Brunnens ein.
01 / Signalquelle
Schwimmer Minimum und Tank vollZwei Schwimmer im Tank steuern die Eingänge des Senders.
02 / Übertragung
NRP-102K Sender am TankSendet die Wasserstände und überwacht Verbindung und Versorgung.
03 / Benachrichtigung
RP10-2K Empfänger im Hotel Kein Wasser + Tank vollZeigt dem Personal den Tankzustand und einen Verbindungsverlust.
Das Hotel weiß, wann das Wasser auf den Mindeststand sinkt. Einen Verbindungsabbruch meldet der Empfänger wie einen Alarm, sodass im Winter auch ein fehlendes Signal eine Information ist.
01 / Signalquelle
RNB-101 Handsender großer Reichweite im HotelEin Mitarbeiter schaltet die Pumpe mit einer Taste ein und aus.
02 / Empfang
OPC-K01 Empfänger an der PumpeSteuert im bistabilen Betrieb den Steuerkreis des Pumpenschützes.
03 / Aktion
Pumpe Brunnen rund 1,5 km vom HotelEin Druck schaltet sie ein, der nächste aus.
Die Pumpe wird vom Hotel aus eingeschaltet, ohne Fahrt zum Brunnen. Die Meldung „Tank voll“ zeigt, wann sie abzuschalten ist; das Füllen des Tanks dauert rund 4 Stunden.
Vereinfachtes Funktionsschema.
03 / Komponenten der Anlage
Die in der Beschreibung genannten Geräte.
Schwimmer im Tank: Einer erfasst den Mindeststand, der andere den vollen Tank. Jeder steuert einen Eingang des Senders.
Anzahl: 2
Sender am Tank: überträgt zwei Wasserstandszustände sowie Signale der Verbindungs- und Versorgungsüberwachung. Versorgung 12 V DC, Gehäuse IP66.
Anzahl: 1
Empfänger im Hotel: signalisiert „kein Wasser“ und „Tank voll“ und meldet einen Verbindungsabbruch zum Sender wie einen Alarm.
Anzahl: 1
Handsender großer Reichweite im Hotel: eine Taste, mit der das Personal die Pumpe ein- und ausschaltet. 9-V-Batterie, externe Antenne.
Anzahl: 1
Empfänger erhöhter Empfindlichkeit an der Pumpe, im bistabilen Betrieb: Sein Relaisausgang steuert den Steuerkreis des Pumpenschützes, nicht die Pumpe selbst.
Anzahl: 1
Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.
04 / Nutzen für den Investor
Die Meldung des Mindeststands kommt im Hotel an, sodass die Pumpe sofort eingeschaltet werden kann, statt dass sich das Problem erst an plötzlich trockenen Wasserhähnen zeigt.
Die Pumpe wird vom Hotel aus eingeschaltet, sodass der schwierige Winterweg zum Brunnen nicht mehr darüber entscheidet, ob das Hotel Wasser hat.
Die Verbindungsüberwachung meldet einen Verbindungsverlust wie einen Alarm, sodass das Personal im Winter, wenn Schnee die Reichweite verringert, weiß, dass es den Tank nicht mehr im Blick hat.
05 / Vor der Umsetzung
Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.
Quelle: archivierte GORKE-Beschreibung der Umsetzung. Für eine neue Investition wählen wir aktuelle Modelle.
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