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Umgesetztes ProjektHotels und TourismusDoubleTree by Hilton Hotel & Conference Centre Warsaw

Rufe aus rund 20 Toiletten in mehreren Gebäuden gehen an eine Rezeption

Ein einziges LX-Rufsystem verbindet rund 20 barrierefreie Toiletten in mehreren Gebäuden des Komplexes mit der Rezeption — ohne eigene Anlage in jedem Gebäude und ohne Kabel dazwischen.

  • ca. 20barrierefreie Toiletten
  • 1System für alle Gebäude
  • 1Rezeption nimmt jeden Ruf an
Rufe aus rund 20 Toiletten in mehreren Gebäuden gehen an eine Rezeption
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem musste gelöst werden?

Das DoubleTree by Hilton Hotel & Conference Centre Warsaw ist ein Hotel- und Konferenzkomplex aus mehreren Gebäuden. Rund zwanzig barrierefreie Toiletten verteilen sich auf verschiedene Teile der Anlage. Die Rezeption, die die Rufe annehmen soll, liegt in einem anderen Gebäude als ein Teil dieser Räume.

Barrierefreie Toiletten nutzen Menschen, die Hilfe brauchen können: Rollstuhlfahrer, Personen mit Gehhilfen, ältere Gäste. Ein Sturz oder Schwächeanfall in einem geschlossenen Raum ist besonders gefährlich, weil ihn von außen niemand sieht. Der Ruf muss das Personal daher erreichen, gleich in welchem Gebäude die Toilette liegt, und das Personal muss sofort wissen, wohin es gehen muss.

Ein eigenes System in jedem Gebäude hieße mehrere Stellen, an denen Rufe überwacht werden müssen, und Kabel zwischen den Gebäuden hießen Installationsarbeiten im laufenden Hotelbetrieb.

Ziel des Investors: Ein Ruf aus jeder Toilette in jedem Gebäude erreicht die Rezeption als einzigen Servicepunkt — ohne eigenes System für jedes Gebäude.

Was wurde entworfen?

Der Komplex ist mit einem einzigen System der LX-Serie ausgestattet, das die entfernten Punkte der Anlage mit der Rezeption verbindet. Für ein vergleichbares Objekt sieht GORKE in jeder Toilette einen SOS-Taster mit Zugschnur vor (SPX-PK1C): Der Ruf wird per Taste oder Zug an der Schnur ausgelöst, die auch eine gestürzte Person erreicht. Der Taster ist batteriebetrieben und wird auf Putz montiert, also ohne Stemmarbeiten in fertigen Räumen.

In dieser Konfiguration zeigt ein LX-Signalgeber (BSX-400BP) über der Toilettentür im Flur mit Licht und Ton, woher der Ruf kam. An der Rezeption zeigt der LX-Identifikationsempfänger (IDX-1001U/E) die Beschriftung des Senders, zum Beispiel „Geb. B, EG — WC“, und die Person, die hingeht, kann einen Pager (OBI-4LX) bei sich tragen. Die LX-Verbindung ist bidirektional und funktioniert zwischen Etagen und Gebäuden; zeigt die Funkprobe eine Schwachstelle, überträgt ein Reichweitenverstärker (RTX-100BP) das Signal.

Der Ruf endet vor Ort: Das Personal stellt ihn direkt am Taster in der Toilette ab, sobald es bei der Person ist, die Hilfe gerufen hat.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Ein LX-System verbindet rund 20 barrierefreie Toiletten in mehreren Gebäuden mit der Rezeption — ohne Kabel zwischen den Gebäuden.

  1. 01 / Signalquelle

    SOS-Taster Mit Zugschnur, in jeder Toilette

    Ruf per Taste oder über die Schnur, die auch vom Boden erreichbar ist.

  2. 02 / Übertragung

    LX-Funk Verbindung zwischen Gebäuden

    Ein System überträgt den Ruf aus jedem Gebäude zur Rezeption.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Rezeption Ein Servicepunkt für den Komplex

    Das Display zeigt die Beschriftung der Toilette, z. B. „Geb. B, EG — WC“.

Die Rezeption weiß, in welches Gebäude es geht. Ein Signalgeber über der Tür zeigt die Toilette im Flur an, und der Ruf wird erst am Taster in der Toilette abgestellt.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte für eine ähnliche Investition

Die Beschreibung nennt keine Modelle — dies ist die Auswahl von GORKE für ein ähnliches Objekt.

SPX-PK1C — SOS-Taster mit Zugschnur, batteriebetrieben

SPX-PK1C

SOS-Taster in der Toilette: Ruf per Taste oder über die vom Boden erreichbare Schnur, Abstellen direkt am Taster. Batteriebetrieben, Aufputzmontage.

Anzahl: 1 pro Toilette

BSX-400BP

BSX-400BP

Optisch-akustischer LX-Signalgeber über der Toilettentür: zeigt im Flur, welche Tür zu öffnen ist. Batterieversion oder mit 12 V DC versorgt.

Anzahl: 1 pro Toilette

OBI-4LX

OBI-4LX

Pager für die Person, die zur Toilette geht, wenn die Rezeption ihren Platz nicht verlassen kann. OLED-Display, kabelloses Laden per Qi.

Anzahl: 1 pro Person in der Schicht

RTX-100BP — LX-Reichweitenverstärker, 600 Sender

RTX-100BP

LX-Reichweitenverstärker zwischen den Gebäuden — falls die Funkprobe Stellen zeigt, von denen das Signal die Rezeption nicht sicher erreicht.

Anzahl: optional

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Die Rezeption weiß, wohin

Die Beschriftung im Display und das Licht über der Tür führen das Personal ins richtige Gebäude und in den richtigen Raum, ohne Flur für Flur abzusuchen.

Ein Servicepunkt für den Komplex

Rufe aus allen Gebäuden gehen an die Rezeption, sodass in keinem Gebäude eine eigene Besetzung an einem separaten System nötig ist.

Keine Kabel zwischen Gebäuden

LX-Funk verbindet die Toiletten mit der Rezeption, und batteriebetriebene Taster und Signalgeber werden in fertigen Räumen ohne Stemmarbeiten montiert.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Ein Gebäudeplan mit der Lage der Rezeption und jeder Toilette — davon hängen die Displaybeschriftungen und die Messpunkte der Funkprobe ab.
  • Eine LX-Funkprobe von den entferntesten Toiletten zur Rezeption; davon hängt der Reichweitenverstärker ab.
  • Wer auf einen Ruf reagiert, wenn die Rezeption ihren Platz nicht verlassen kann — davon hängt die Zahl der Pager ab.
  • Version der Signalgeber: batteriebetrieben oder mit 12 V DC, wenn an der Tür Strom vorhanden ist.
  • Die formalen Anforderungen an barrierefreie Toiletten und das Rufsystem legen der Planer des Objekts und der Investor fest.

Quelle: Beschreibung der Umsetzung unter Individuelle Projekte.

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