Polnischer Hersteller von Funkgeräten seit 1999Technischer Support+48 32 326 30 70
BeispielkonfigurationIndustrie

Kompressorstörung sofort bekannt — in der Instandhaltung und nach Feierabend per SMS

Ein LX-Sender an der Kompressorsteuerung, ein Empfänger mit Signalgeber im Büro der Instandhaltung und ein GSM-Sender, der den Bereitschaftsdienst per SMS benachrichtigt — auch nachts und am Wochenende.

  • 300 mvom Kompressorenhaus zur Instandhaltung
  • 2Alarmzustände aus der Steuerung
  • 4 kmLX-Reichweite im freien Gelände
Kompressorstörung sofort bekannt — in der Instandhaltung und nach Feierabend per SMS
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Die Kompressoren versorgen die Produktion mit Druckluft, stehen aber in einem eigenen Gebäude, 300 m vom Büro der Instandhaltung entfernt, hinter einer Halle in Stahlbauweise. Die Kompressorsteuerung stellt Alarmkontakte bereit — Kompressorstörung und Druckabfall —, doch niemand sieht sie, weil im Kompressorenhaus normalerweise niemand arbeitet.

Ein Kabel über das Werksgelände bedeutet Graben, Querungen unter den Werksstraßen und Behinderungen im Verkehr, und eine gewöhnliche Funkstrecke kommt womöglich nicht durch eine Stahlhalle. Nach Feierabend fällt eine Störung erst am Morgen auf, wenn der Druck im Netz gefallen ist und die Linien stehen — dann zählt der Schaden in Stunden Stillstand statt in Minuten Reparatur.

Ziel des Investors: Jeder der beiden Alarmzustände der Steuerung ist sofort bekannt: tagsüber in der Instandhaltung, nachts und am Wochenende auf dem Telefon des Bereitschaftsdienstes.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Die Alarmkontakte der Steuerung — Kompressorstörung und Druckabfall — sind an die zwei NC-Eingänge eines batteriebetriebenen LX-Senders (NBX-102) neben der Steuerung angeschlossen. Öffnet ein Kontakt, sendet der Sender das Ereignis mit LoRa-Modulation, die für Orte ausgelegt ist, an denen eine gewöhnliche Funkstrecke versagt, und der Empfänger bestätigt ihm jede Übertragung. Ob das Signal zuverlässig an der Stahlhalle vorbeikommt, entscheidet eine Funkprobe.

Im Büro der Instandhaltung schaltet jeder Alarmzustand eines der zwei Relais eines LX-Empfängers (RSX-K02). Beide Relais schalten einen Signalgeber mit Lautstärkeregelung (SWR-108) ein und geben den Zustand an die Eingänge eines GSM-Senders im Gehäuse mit Netzteil (ATG-SG4set) weiter, der für jeden Zustand eine SMS mit eigenem Text sendet. Da jeder Ausgang zwei Geräte ansteuert, trennt auf jedem Kanal ein Relaismodul (MPU-121) den GSM-Eingang ab.

Die Nummern des Bereitschaftsdienstes und die Meldungstexte werden über ein Programmierkabel (K-5) am Computer eingestellt. Empfänger, Signalgeber und beide Module werden über ein 12-V-DC-Netzteil im Büro versorgt. Eine LX-Bestätigung bedeutet nur, dass die Übertragung den Empfänger erreicht hat — über den Zustand der Kompressoren gibt allein ihre Steuerung Auskunft.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Die zwei Alarmzustände der Kompressorsteuerung gehen per LX-Funk ins Büro der Instandhaltung und von dort per SMS an den Bereitschaftsdienst.

  1. 01 / Signalquelle

    Kompressorenhaus Kontakte der Kompressorsteuerung

    Kompressorstörung oder Druckabfall öffnet einen Alarmkontakt.

  2. 02 / Übertragung

    LX-Verbindung 300 m, dazwischen eine Stahlhalle

    Der Sender an der Steuerung sendet den Zustand, der Empfänger im Büro bestätigt den Empfang.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Instandhaltung Büro der Instandhaltung und Bereitschaftstelefon Signalgeber SMS

    Jeder Zustand schaltet den Signalgeber ein und löst eine SMS mit eigenem Text an den Bereitschaftsdienst aus.

Eine Kompressorstörung ist sofort bekannt, auch nachts. Der Bereitschaftsdienst erhält die SMS kurz nach dem Öffnen des Kontakts — bevor der Druckabfall die Produktionslinien anhält.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

NBX-102 — 2-Kanal-Sender, NC-Eingänge

NBX-102

LX-Sender an der Kompressorsteuerung: zwei NC-Eingänge für die Kontakte Störung und Druckabfall sowie Sabotagekontakt am Gehäuse. Batteriebetrieben, Reichweite bis 4 km im freien Gelände.

Anzahl: 1

RSX-K02 — 2-Kanal-Empfänger der LX-Serie

RSX-K02

LX-Empfänger im Büro der Instandhaltung: Jeder Alarmzustand schaltet eines der zwei Relais NO/NC, und der Sender erhält für jede Übertragung eine Empfangsbestätigung. Versorgung 12 V DC.

Anzahl: 1

SWR-108 — Signalgeber mit Lautstärkeregelung

SWR-108

Optisch-akustischer Signalgeber im Büro der Instandhaltung mit Lautstärkeregler: Der Alarm ist gut hörbar, ohne die Büroarbeit zu übertönen. 12 V DC.

Anzahl: 1

MPU-121 — Relaismodul

MPU-121

Relaismodul am Empfänger, eines je Kanal: trennt den Eingang des GSM-Senders vom Signalgeberkreis, sodass derselbe Zustand den Signalgeber einschaltet und den GSM-Eingang erreicht.

Anzahl: 2

K-5 — Programmierkabel für GSM-Sender

K-5

Kabel zur Programmierung des GSM-Senders am Computer: Rufnummern, SMS-Texte und Zuordnung der Eingänge. Wird bei der Inbetriebnahme gebraucht.

Anzahl: 1

Teil der Anlage

Netzteil 12 V DC

Netzteil im Büro der Instandhaltung für LX-Empfänger, Signalgeber und beide Relaismodule — alle arbeiten mit 12 V DC.

Anzahl: 1

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Störung sofort bekannt

Der Bereitschaftsdienst erhält die SMS kurz nach dem Öffnen des Kontakts, auch nachts und am Wochenende — bevor der Druckabfall die Produktionslinien anhält.

Keine Grabarbeiten

LX-Funk überträgt beide Zustände über das Werksgelände — ohne Kabel, Querungen unter den Werksstraßen oder Verkehrsbehinderungen.

Bestätigter Empfang

Der Empfänger bestätigt dem Sender jede Übertragung — die Verbindung ist bidirektional, und der Sender sendet nicht blind wie bei einer gewöhnlichen Funkstrecke.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Die Kompressorsteuerung muss potenzialfreie NC-Kontakte bereitstellen, die im Alarmfall öffnen; ein Spannungsausgang erfordert ein Trennrelais.
  • Die Funkverbindung überträgt den von der Steuerung gemeldeten Zustand und misst selbst nichts; eine LX-Bestätigung bedeutet Empfang der Übertragung, nicht den Betrieb der Kompressoren.
  • Funkprobe vom Kompressorenhaus zur Instandhaltung an der Halle vorbei, Mobilfunkempfang am Standort des GSM-Senders und eine Ersatzstromversorgung, falls die Meldung auch bei Stromausfall im Büro funktionieren soll.
  • Temperatur am Sender: Er arbeitet im Bereich −10…+55°C und wird daher außerhalb des Kompressorgehäuses montiert, fern vom Warmluftaustritt.
  • Liste des Bereitschaftsdienstes und SMS-Texte sowie regelmäßiger Alarmtest und Batteriewechsel am Sender nach dem Plan der Instandhaltung.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

Mehr aus dieser Branche

Industrie

Ein Projekt für Ihr Objekt

Wählen Sie das System für Ihr Werk.

Teilen Sie uns die wichtigsten Anforderungen mit — GORKE hilft, Umfang, Technik und passende Komponenten festzulegen.

← Zurück zu allen Lösungen