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BeispielkonfigurationEnergie

Solarpark ohne Wachpersonal: SMS-Alarm an den Service, Tor für Arbeitstrupps

GSM-Meldung aus ausgewählten Alarmkontakten einer Anlage 40 km vom Servicestützpunkt und ein per Anruf geöffnetes Tor für Service- und Mähtrupps — ohne Pförtner und ohne Schlüsselausgabe.

  • 2 MWAnlagenleistung
  • 40 kmbis zum Servicestützpunkt
  • 0Torschlüssel für Trupps
Solarpark ohne Wachpersonal: SMS-Alarm an den Service, Tor für Arbeitstrupps
Symbolbild

01 / Kontext der Investition

Welches Problem löst diese Konfiguration?

Der Solarpark mit 2 MW steht auf freiem Feld hinter einem Zaun mit Einfahrtstor. Er hat eine Trafostation und einen Gerätecontainer, aber keinen Pförtner — im Alltag ist niemand vor Ort. Der Service sitzt 40 km entfernt.

Der Betreiber will, dass der Service sofort erfährt, wenn eine Schutzeinrichtung auslöst, ein Wechselrichter stehen bleibt oder jemand den Container öffnet. Jede Stunde Stillstand ist verlorene Erzeugung, und eine offene Containertür kann einen Einbruch bedeuten.

Regelmäßig fahren Trupps auf die Anlage: der Service, die Mähfirma, manchmal eine Inspektion. Torschlüssel an jeden auszugeben und wieder einzusammeln ist mühsam, und ein verlorener Schlüssel bedeutet ein neues Schloss.

Ziel des Investors: Eine SMS zu ausgewählten Ereignissen sofort auf das Telefon des Service sowie Zufahrt für berechtigte Trupps ohne Schlüsselausgabe.

Wie funktioniert diese Konfiguration?

Im Container arbeitet ein GSM-Sender im Gehäuse mit Netzteil (ATG-SG4set), gepuffert durch einen Akku. Angeschlossen sind die Alarmkontakte, die Wechselrichter und Schutzeinrichtungen der Station bereitstellen, sowie ein Magnetkontakt an der Containertür. Spricht ein Kontakt an, geht eine SMS an den Service, und ein Anruf (CLIP) macht sie schwerer zu übersehen.

Das Tor öffnet eine GSM-Steuerung (GSU-K02/L) im Schaltkasten des Antriebs. Ein Truppmitglied ruft die Nummer der Steuerung von einem gelisteten Telefon an; die Steuerung erkennt die Nummer und nimmt den Anruf nicht an, er kostet also nichts, und ihr Ausgang gibt ein Signal auf den Eingang „Auf“ des Antriebs. Nach der Durchfahrt schließt die Antriebsautomatik das Tor. Hat ein Trupp seine Arbeit beendet, wird seine Nummer von der Liste gestrichen.

Das ist die Weitergabe ausgewählter Zustände, kein Erzeugungsmonitoring und kein Teil des Netzschutzes. Messung, Wechselrichterprotokollierung und Schutztechnik der Anlage arbeiten wie bisher, der GSM-Sender sagt nur, dass etwas eine Reaktion braucht.

02 / Funktionsprinzip

Vom Signal zur Aktion.

Ausgewählte Alarme der Anlage gehen per SMS an den Service, und Trupps öffnen das Tor per Anruf.

Alarm an den Service

  1. 01 / Signalquelle

    Alarmkontakte Ausgewählte Zustände der Anlage

    Wechselrichter, Schutz oder Containertür ändern ihren Zustand.

  2. 02 / Übertragung

    ATG-SG4set GSM-Sender im Container

    Spricht ein Kontakt an, gehen SMS und Anruf (CLIP) an den Service.

  3. 03 / Benachrichtigung

    Telefon Service, 40 km von der Anlage SMS Anruf

    SMS und Anruf melden, dass etwas auf der Anlage eine Reaktion braucht.

Der Service erfährt sofort vom Ereignis, nicht erst bei der Inspektion. Das ist die Weitergabe ausgewählter Zustände, kein Erzeugungsmonitoring: Messung und Schutztechnik der Anlage arbeiten wie bisher.

Zufahrt für Trupps

  1. 01 / Signalquelle

    Telefon Truppmitglied, Nummer auf der Liste

    Ruft die Steuerung an, die nicht abnimmt, sodass der Anruf nichts kostet.

  2. 02 / Empfang

    GSU-K02/L GSM-Steuerung im Schaltkasten des Antriebs

    Erkennt eine gelistete Nummer und gibt ein Signal auf den Eingang „Auf“ des Antriebs.

  3. 03 / Aktion

    Tor Zufahrt zur Anlage

    Öffnet sich, und nach der Durchfahrt schließt es die Antriebsautomatik.

Trupps fahren ohne Schlüssel ein. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Nummer des Trupps gestrichen — kein Einsammeln von Schlüsseln, kein Schlosstausch.

Vereinfachtes Funktionsschema.

03 / Komponenten der Anlage

Geräte in dieser Konfiguration

Beispielhafte Auswahl — die Anzahl der Geräte hängt vom Objekt ab.

Teil der Anlage

Akku für den ATG-SG4set

Hält den GSM-Sender in Betrieb, wenn im Container die Spannung ausfällt. Nicht im Set enthalten — wird separat ausgewählt.

Anzahl: 1

Teil der Anlage

Türkontakt am Container

Magnetsensor an der Containertür: Ihr Öffnen ändert den Zustand eines Eingangs des GSM-Senders und löst eine SMS aus.

Anzahl: 1 je Tür

GSU-K02/L — 2-Kanal-GSM-Steuerung, SMS/CLIP, LTE

GSU-K02/L

GSM-Torsteuerung im Schaltkasten des Antriebs: Ein Anruf von einer gelisteten Nummer ist kostenlos (CLIP), und der Ausgang der Steuerung gibt ein Signal auf den Eingang „Auf“.

Anzahl: 1

AMD-G30 — GSM-Magnetfußantenne 300 mm 5 dBi

AMD-G30

GSM-Antenne 5 dBi mit Magnetfuß auf dem Containerdach — falls die Stahlwände das Signal der internen Antenne dämpfen.

Anzahl: optional

Katalogwerte beschreiben ein Gerät unter bestimmten Bedingungen, meist im offenen Gelände, und sind keine garantierte Reichweite in jeder Anlage. Die Gerätezahlen in den Beispielen sind Richtwerte.

04 / Nutzen für den Investor

Was bringt diese Lösung?

Ereignis sofort bekannt

Das Auslösen einer Schutzeinrichtung oder eine Wechselrichterstörung erreicht das Telefon des Service sofort, nicht erst bei der Inspektion oder in der Ertragsabrechnung.

Zufahrt ohne Schlüssel

Ein Trupp öffnet das Tor per Anruf von einem gelisteten Telefon; nach Abschluss der Arbeiten wird seine Nummer gestrichen — kein Einsammeln von Schlüsseln, kein Schlosstausch.

Nur die nötigen Zustände

Ohne SCADA-System und ohne Standleitung: Der Sender überträgt nur ausgewählte Zustände, die einen Serviceeinsatz erfordern.

05 / Vor der Umsetzung

Was ist bei einer ähnlichen Investition zu klären?

Vor der Geräteauswahl zählen die Bedingungen des Objekts und die Einbindung in die Zielanlage.

Zu prüfende Anforderungen

  • Der GSM-Sender ist keine Einbruchmeldeanlage: Der Türkontakt meldet nur, dass die Tür geöffnet wurde; die Reaktion — Einsatz des Service oder eines Wachdienstes — ist gesondert zu planen.
  • Welche Geräte der Anlage potenzialfreie Alarmkontakte haben — übertragen lassen sich nur Zustände, die Wechselrichter und Schutzeinrichtungen auf einen Kontakt legen.
  • Welche Ereignisse die SMS unterscheiden sollen und wer außer dem Service benachrichtigt werden soll — davon hängen die Konfiguration des GSM-Senders und die Verdrahtung der Kontakte ab.
  • Mobilfunkempfang im Container und am Tor; davon hängt die Außenantenne ab.
  • Ein Torantrieb mit Eingang „Auf“ und automatischem Schließen mit Lichtschranken sowie die Frage, wer die Nummernliste der Trupps führt.

Beispielkonfiguration — erfordert eine technische Auswahl für das Objekt.

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